a Italienpokal

Hannes Fink bot im „Grande Torino“ eine gute Leistung. © E. Bordoni

Bitterer Abend in Turin: Die Sensation bleibt aus

Am Ende hat es mit der großen Sensation nicht geklappt. Der FC Südtirol hat das Coppa-Italia-Spiel der 4. Runde gegen Torino mit 0:2 verloren. Doch FCS-Trainer Paolo Zanetti haderte mit einem Abseitspfiff – und zwar völlig zu recht.

Es lief die 73. Minute als das Stadion „Grande Torino“ kurz verstummte. Ola Aina hatte einen langen Ball unterlaufen, Simone Mazzocchi hatte die Vorlage von Gianluca Turchetta zum 1:1-Ausgleich in das Torino-Tor geschoben. Sekunden später platzte der FCS-Traum vom Achtelfinal-Wunder – Abseits. Doch der Pfiff von Schiedsrichter Daniele Manelli war eine glatte Fehlentscheidung, die Weiß-Roten wurden um den sensationellen Ausgleich betrogen. Bitter für den FC Südtirol, der dem Tabellensechsten der Serie A bis dahin mutig die Stirn geboten hatte.

Costantino vergibt die Führung

So lautete das Ergebnis nach 90 gespielten Minuten 0:2 aus Sicht der Gäste. U21-Nationalspieler Simone Edera hatte in der 81. Minute den Endstand erzielt. Zuvor hatte der FCS keinen Klassenunterschied zugelassen. Und das, obwohl Trainer Paolo Zanetti gegen Torino nicht seine beste Elf auf den Platz geschickt hatte. Fabian Tait sowie das Sturm-Duo Caio De Cenco und Gianluca Turchetta mussten von Beginn an zusehen, dafür bot Kapitän Hannes Fink im Mittelfeld eine engagierte Leistung.

Rocco Costantino vergab eine gute Möglichkeit auf die FCS-Führung.

Nach einer guten Viertelstunde hatte Rocco Costantino sogar den Führungstreffer auf dem Fuß, doch der FCS-Stürmer verzog kläglich (17.). Auf der Gegenseite sorgte Ex-Nationalspieler Roberto Soriano, der im Sommer nach Turin gewechselt war, für die Führung (24.). Mario Ierardi machte dabei keine gute Figur, zudem wurde der Schuss abgefälscht. In der Folge spielte der FCS gut mit, doch das reichte nicht, um den Sprung in das Achtelfinale zu schaffen. Dort trifft Torino jetzt auf die Fiorentina.

Im zweiten Pokalspiel des Tages hat Genoa gegen Zweitligist Virtus Entella im Elfmeterschießen verloren. Das kostete Trainer Ivan Juric den Job. Für den Kroaten wird künftig Cesare Prandelli auf der Trainerbank der Ligurer sitzen.

Coppa Italia, 4. Runde: Torino FC – FC Südtirol

Torino: Ichazo; Bremer, Lyanco, Moretti; Parigini (ab 80. Rincon), Baselli (ab 59. Meite), Lukic, Soriano (ab 72. Aina), Berenguer; Edera, Zaza.

FC Südtirol: Offredi; Ierardi, Casale, Vinetot; Oneto, Fink (ab 67. Morosini), Berardocco, Fabbri, Procopio (ab 53. Turchetta); Mazzocchi (ab 84. Antezza), Costantino.

Tore: 1:0 Soriano (24.), 2:0 Edera (81.)

Autor: cst

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