a Italienpokal

Neuzugang Dusan Vlahovic hatte großen Anteil am späten Siegtor. © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO

Blitzstart und Last Minute – Juventus steht im Halbfinale

Titelverteidiger Juventus hat sich am Donnerstagabend gegen Sassuolo ins Halbfinale der Coppa Italia gekämpft. Neuzugang Dusan Vlahovic spielte beim späten Siegtreffer der Alten Dame eine tragende Rolle. Atalanta schied indes trotz zahlenmäßiger Überlegenheit aus.

Juves 2:1-Sieg gegen Sassuolo war ein hartes Stück Arbeit. Einen besseren Start hätte sich der Rekordmeister aber nicht wünschen können. Alex Sandro macht über die linke Seite ordentlich Druck und legt anschließend in den Rückraum für Weston McKennie ab, dessen Schuss jedoch abgeblockt wird. Allerdings springt der Ball nahe des Elfmeterpunkts Paulo Dybala vor die Füße, der sich nicht zweimal bitten lässt – 1:0 per Abstauber (3.).


Daraufhin ruhte sich Juve etwas zu sehr auf seiner Führung aus und kassierte in der 24. Minute den verdienten Ausgleich. Sassuolo kontrollierte phasenweise das gesamte Spielgeschehen und glich in Person von Hamed Junior Traoré mit einem wunderschönen Schlenzer schließlich konsequent aus.

Juve wacht auf – Pegolo glänzt
Der Ausgleich weckte die Hausherren wieder aus deren Tiefschlaf auf und nur wenige Minuten später kamen McKennie (35.) und Dusan Vlahovic (37.) zu gefährlichen Chancen. In der zweiten Hälfte erhöhte Juve schließlich den Druck und machte ernst. Doch auch die durchgehende Belagerung von Sassuolos Strafraum änderte nichts an der schwachen Chancenverwertung der Turiner. Gianluca Pegolo, der Torhüter der Gäste, zeichnete sich darüber hinaus in zahlreichen Szenen aus und brachte die gegnerische Offensive an den Rande der Verzweiflung.

Der entscheidende Moment: Vlahovic besiegelt Sassuolos Schicksal. © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO

Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit konnte aber auch Pegolo nichts mehr ausrichten. Vlahovic zieht in den Strafraum – und wird bei seinem Abschluss von Fortuna geküsst. Eigentlich war sein Schuss aus spitzem Winkel überhaupt nicht gefährlich, aber er trifft Verteidiger Ruan am Rücken. Der Ball fliegt entgegen der Laufrichtung von Pegolo ins kurze Eck (88.). Ein glücklicher Treffer, der in der Summe aber mehr als in Ordnung ging.
Atalanta trotz Überzahl machtlos
Für Atalanta entwickelte sich der Pokalabend indes zum Trauma. Gegen Fiorentina setzte es eine bittere Niederlage in der Nachspielzeit (2:3). Krzystof Piatek zeigte früh in der Partie auf, dass mit der Viola zu rechnen ist. Der Pole verwandelte in der 9. Minute einen Elfmeter sicher und brachte die Gäste in Front. Atalanta kam aber zurück und münzte den anfänglichen Rückstand durch Davide Zappacosta (30.) und Jeremie Boga (56.) in eine Führung um.

Doch durch ein erneutes Foul im Strafraum kam Fiorentina wieder in die Partie zurück, Piatek traf ein zweites Mal an diesem Abend vom Punkt (71.). Nach dem Platzverweis von Martinez Quarta schien Atalanta die Oberhand zu gewinnen, ging am Ende aber leer aus. In der Nachspielzeit nimmt Nikola Milenkovic den Ball am Rande des Sechzehners mit dem Oberschenkel an und wuchtet ihn per Volley ins linke untere Eck (90.+3).

Im Halbfinale am 2. März treffen nun Juventus und Fiorentina aufeinander. Im zweiten Duell um den Finaleinzug bieten sich Milan und Inter im Mailänder Derby die Stirn.
Coppa Italia, Spiele vom Donnerstag
Atalanta – Fiorentina 2:3
0:1 Piatek (9.), 1:1 Zappacosta (30.), 2:1 Boga (56.), 2:2 Piatek (71.), 2:3 Milenkovic (90.+3)

Juventus – Sassuolo 2:1
1:0 Dybala (3.), 1:1 Traoré (24.), 2:1 Ruan (88./ET)

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