a Italienpokal

In dieser Szene trifft Michel Adopo (im weißen Trikot/verdeckt) zum Sieg für Torino. © ANSA / MATTEO BAZZI

FCS-Wunschkandidat schießt Milan aus dem Pokal

Im einzigen Coppa-Italia-Duell am Mittwochabend hatte Milan den FC Torino zu Gast. Dabei offenbarte der B-Anzug der Mailänder deutliche Schwächen – und der Wunschspieler von FCS-Sportchef Paolo Bravo avancierte zum Matchwinner.

Milan-Coach Pioli ließ einige Stammspieler zunächst auf der Bank und gab einigen Ergänzungsspielern, darunter den bisher enttäuschenden Topeinkauf De Ketelear, eine Chance. Sein Gegenüber Juric verzichtete hingegen darauf und schickte weitgehend die Torino-Stammelf in das Pokalduell im San Siro.


Es entwickelte sich eine Partie ohne große Höhepunkte. Einzig De Ketelear ließ nach 26 Minuten sein Talent aufblitzen, als er nur den Pfosten traf. Nach 70 Minuten schien das Spiel die entscheidende Wendung zu kriegen, denn Torinos Djidji flog nach einem Foul an Messias mit Gelb-Rot vom Platz. Doch weit gefehlt. Milan konnte trotz Überzahl und den Einwechslungen einiger Stars (Leao, Theo Hernandez, Giroud) keine Wende herbeiführen.

Diese gab es dann auf der Gegenseite. Michel Adopo wurde zu Beginn der Verlängerung eingewechselt und erzielte in der 114. Minute für Torino den Siegtreffer. Der 22-jährige Franzose ist der Wunschspieler des FC Südtirols für die Nachfolge von Nicolussi Caviglia. Während Adopo unter einer großen Jubeltraube begraben wurde, gab es bei Milan nach dem Pokal-Aus lange Gesichter.

Coppa Italia: Ergebnis vom Mittwoch

Milan – Torino 0:1 n.V.
0:1 Adopo (114.)
Gelb-Rote Karte: Djidji (70./Torino)

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