a Italienpokal

Der FCS feiert den Einzug in das Pokalfinale. © FC Südtirol

Mit heimischer Power: FC Südtirol im Pokalfinale

Der FC Südtirol ist in das Pokalfinale der Serie C eingezogen. Beim Rückspiel gegen Fidelis Andria konnten sich besonders zwei heimische Akteure in Szene setzen.

Von:
David Lechthaler

Nach dem 4:0-Hinspielsieg am 18. Jänner war der Einzug in das Pokalfinale für den FC Südtirol nur noch Formsache. Deswegen ließ Coach Ivan Javorcic beim Rückspiel im Drusus-Stadion die zweite Garde ran. Diese machte ihre Sache hervorragend und gewann mit 3:1. Im Pokal-Finale trifft der FCS auf seinen ärgsten Verfolger in der Liga, nämlich Padova. Spiel 1 steigt am 9. März im „Euganeo“, überreicht wird der Pott dann im Rückspiel am 6. April im Drusus-Stadion.


Javorcic wirbelte seine Startelf am Mittwoch gehörig durcheinander. Mit Jonas Heinz, Hannes Fink und Manuel Fischnaller bekamen auch drei Südtiroler ihre Chance. Während Kapitän Fink bereits nach 17 Minuten wegen eines Zusammenpralls verletzt vom Platz musste, konnten die anderen beiden heimischen Kicker gehörig auf sich aufmerksam machen. Fischnaller war mit einem Doppelpack gar der Matchwinner für die Weiß-Roten. Es waren dies die Treffer 100 und 101 in seiner gesamten Profi-Karriere.

Jonas Heinz flankt in die Mitte. Manuel Fischnaller verwertet zum 1:1. © FC Südtirol

Bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit dem 14. November (zuletzt fehlte er wegen eines Nasenbruchs), traf Fischnaller zunächst per Kopf zum 1:1. Dabei gab der 18-jährige Naturnser Jonas Heinz, der als Rechtsverteidiger sein Startelf-Debüt feierte, die Flanke. In der Schlussphase durfte auch noch der junge Eppaner Noah Mayr seine ersten Profi-Minuten sammeln. Mit einem Gesamtergebnis von 7:1 zog der FCS in überlegener Manier ins Finale ein. Es ist dies das erste Endspiel für die Weiß-Roten im Italienpokal der Serie C.

Die Highlights

Gäste-FührungNach einem Fehler im FCS-Aufbauspiel gehen die Gäste durch Ortisi nach gut 30 Minuten mit 1:0 in Führung. Kurz darauf trifft Manuel Fischnaller aus 16 Metern die Stange.
FCS-DoppelschlagDer FCS lässt sich vom Rückstand nicht unterkriegen. Nach einer Flanke von Heinz trifft Manuel Fischnaller (39.) per Kopf zum 1:1. 3 Minuten später bringt Mittelfeldspieler Mawuli die Weiß-Roten mit 2:1 in Front. Der 23-Jährige stand nach einem Beccaro-Schuss goldrichtig.
Fischnaller erhöhtFischnaller trifft erneut (57.). Nach einem Doppelpass mit Beccaro bleibt der Stürmer cool und verwandelt zum 3:1.

Weiter geht es für den FC Südtirol am Sonntag (14.30 Uhr) mit dem Heimspiel in der Liga gegen Mantova. Dann werden die geschonten Kräfte wie Fabian Tait wieder in die Startelf zurückkehren.

Halbfinal-Rückspiel: FC Südtirol – Fidelis Andria 3:1

FCS (4-3-2-1): Meli, Heinz, Malomo, Vinetot (ab 78. Curto), Fabbri (ab 46. Zandonatti), Fink (ab 17. Beccaro), H' Maidat, Mawuli, Voltan (ab 78. Mayr), Galuppini, Fischnaller (ab 61. Moscati).
Trainer: Javorcic

Andria (4-2-3-1): Vandelli, Ciotti, Monterisi, De Marino, Carullo, Urso, Bolgnese, Ortisi (ab 73. Ortisi), Bortoletti, Calamita (ab 58. Leonetti), Messina.
Trainer: Di Bari

Tore: 0:1 Ortisi (33.), 1:1 Fischnaller (39.), 2:1 Mawuli (42.), 3:1 Fischnaller (57.)

Hinspiel: 4:0 für den FC Südtirol

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