a Italienpokal

Lazio-Anhänger setzten Polizeiautos in Brand, es gab verletzte.

Schwere Ausschreitungen vor Coppa-Italia-Finale

Eigentlich hätte das Pokal-Endspiel im „Olimpico“ zwischen Lazio und Atalanta zum großen Fußballfest werden sollen. Römische Ultras hatten da offenbar etwas dagegen.

Erste Unruhen gab es bereits am Nachmittag im Süden Roms, wo nahe dem Sitz der gewaltbereiten Ultra-Gruppe „Irriducibili“ zwei Anhänger verhaftet wurden. Sie hatten Feuerwerkskörper und Messer in ihrem Auto.

Danach verlagerte sich das Geschehen an die Milvio-Brücke auf der anderen Stadtseite. Dort, unweit des Stadions, attackierten gewaltbereite Fans von Lazio die Polizei mit Feuerwerkskörpern, Flaschen und Steinen. Die Ordnungshüter setzten Tränengas und Wasserwerfen ein, konnten aber einen Übergriff auf drei Polizeiwagen nicht verhindern. Die Lazio-Rowdies setzten die Fahrzeuge in Brand und verletzten so zwei Einsatzkräfte, die ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Erst kurz vor Spielbeginn (20.45 Uhr) beruhigte sich die Lage rund ums ausverkaufte Olympiastadion. Die rund 20.000 Fans, die aus Bergamo angereist sind, waren in die Ausschreitungen nicht verwickelt. Anhänger von Lazio und Atalanta verbindet eine lange Feindschaft. Laut Innenministerium seien rund ums Pokalfinale 20.000 Stewarts und Sicherheitskräfte im Einsatz.

Autor: fop

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