a Serie C

Silvio Berlusconi plant offenbar die Übernahme von Fußballklub Monza Calcio. © SID / TIZIANA FABI

Berlusconi will FCS-Gegner aufkaufen

Der mehrmalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat Interesse, den Drittligisten Monza Calcio zu kaufen. Das berichtet die „Gazzetta dello Sport“ in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

Als neuer Mehrheitsaktionär des Klubs plant der Politiker und frühere Milan-Boss offenbar, Adriano Galliani die Führung des Vereins anzuvertrauen. Der Sportfunktionär, der bis 2017 30 Jahre lange als Geschäftsführer die Milan-Geschicke leitete, hat beim Verein aus der 120.000-Einwohner-Stadt vor den Toren Mailands seine Karriere als Sportmanager begonnen.

Monza steht seit 2015 im Besitz des Unternehmers Nicola Colombo, der den Klub vor der Pleite gerettet und ihn aus der Serie D in die dritte Liga geführt hat. Colombo ist angeblich bereit, seine gesamten Anteile zu verkaufen.

Berlusconi hat erst vor 16 Monaten den Fußball verlassen. Damals hatte er Milan an den chinesischen Geschäftsmann Li Yonghong verkauft. Dieser musste den Klub dem US-Hedgefonds Elliott überlassen. Li hatte Rückzahlungen an Elliott versäumt, der US-Hedgefonds wurde im Juli Mehrheitseigentümer der „Rossoneri“. Während Milan aktuell wieder etwas ruhigeren Gewässern entgegensegelt, will Berlusconi offenbar mit dem kleinen Nachbarverein für Furore sorgen.

Dieser Plan dürfte auch im Vereinssitz des FC Südtirol in Rungg äußerst interessiert beobachtet werden. Aller Voraussicht nach wird Monza nämlich in der kommenden Saison mit dem FCS auf Punktejagd gehen. Die Kreiseinteilungen und Spielpläne der Serie C werden am kommenden Samstag bekanntgegeben.

Autor: fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210