a Serie C

FCS-Geschäftsführer Dietmar Pfeifer stellt sich hinter seinen Sportdirektor. © Max Pattis

Causa Cia: Der FC Südtirol steht zu seiner Entscheidung

Das erzwungene Aus von Mittelfeldspieler Michael Cia schlägt hohe Wellen in Südtirols Fußballkreisen. Im FCS-Vereinssitz am Eppaner Rungghof zeigt man sich davon allerdings unbeeindruckt.

SportNews berichtete am Mittwochmorgen in einem Interview mit Michael Cia von dessen Abschied beim FC Südtirol. Nach seinem vierjährigen Engagement bei den Weiß-Roten hat die Klubführung entschlossen, dem 29-jährigen Montaner kein neues Arbeitspapier vorzulegen.

„Cia ist kein x-beliebiger Spieler, aber...“
Sportlich ist die Entscheidung aufgrund der durchwachsenen Leistungen des Offensivspielers folgerichtig, für Gesprächsstoff sorgt sie aber dennoch, dem sind sich die FCS-Verantwortlichen durchaus bewusst. „Klar, Michael Cia ist kein x-beliebiger Spieler. Sein Abschied schmerzt mich persönlich“, erklärt Geschäftsführer Dietmar Pfeifer, der eine der treibenden Kräfte hinter Cias Rückkehr vor vier Jahren war. Allerdings fügt er hinzu: „Sein Abschneiden in der Rückrunde hat einfach nicht überzeugt, daran ändert auch der Treffer im Halbfinalhinspiel gegen Cosenza nichts.“
„Der Sportdirektor steht in der Verantwortung“
Die Entscheidung, den Vertrag des Unterlandlers nicht zu verlängern, wurde aber in der höchsten Führungsriege gefällt, sie oblag allein der sportlichen Leitung – sprich Sportdirektor Paolo Bravo und Trainer Paolo Zanetti. „Sie tragen am Ende für das sportliche Abschneiden Rechnung, deshalb müssen wir ihnen auch einen gewissen Handlungsspielraum gewähren. Wir können der sportlichen Leitung nicht die Verantwortung übertragen und dann bei den Kaderplanungen dazwischenfunken“, so Pfeifer, für den Cia als einheimischer Spieler allerdings durchaus einen besonderen Status hatte. „Darauf haben wir im Vorfeld hingewiesen. Der Sportdirektor und der Trainer haben schließlich aber eine rein sportliche Entscheidung getroffen. Sie planen auf Cias Position mit neuem Personal. Zu diesem Entschluss stehen wir.“

Damit dürfte das letzte Wort in der Causa Cia wohl gesprochen sein.

Autor: alexander foppa

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