a Italienpokal

Raphael Odogwu (rechts) scheitere am Pfosten. © FC Südtirol

Coppa Italia: Der FCS muss die Segel streichen

Der FC Südtirol hat das erste Pflichtspiel der neuen Saison verloren. Die Weiß-Roten mussten sich in der Qualifikation für die 1. Runde der Coppa Italia bei Perugia knapp geschlagen geben.

Der von der Lega Serie A organisierte Pokalwettbewerb wurde einer Reform unterzogen. So erhielten nur noch 4 Drittliga-Teams ein Pokal-Ticket. Dabei handelte es sich um die 4 bestplatzierten Nicht-Aufsteiger der vergangenen Serie-C-Saison (darunter befindet sich auch der FC Südtirol). Diese kämpften mit den Drittligameistern um den Einzug ins Hauptfeld, in dem die 20 Serie A- sowie die restlichen 16 Serie B-Teams stehen.


Doch für den FCS ist die diesjährige Coppa Italia nun bereits Geschichte. Die Weiß-Roten verloren beim Debüt von Neo-Trainer Ivan Javorcic bei Perugia, das sich in der vergangenen Saison im FCS-Kreis zum Meister kürte und nun in der Serie B spielt, mit 0:1.

Ein Neuzugang in der Startelf
Der FC Südtirol agierte am Sonntag in einem 4-3-2-1-System, das bereits Ex-Coach Stefano Vecchi in der Rückrunde etabliert hatte. Von den Neuzugängen stand einzig Filippo De Col in der Startelf. Der 27-Jährige kam im Sommer von Virtus Entella zum FCS und soll Hamza El Kaouakibi auf der rechten Abwehrseite vergessen machen.

Kapitän Hannes Fink bekam von Beginn an das Vertrauen. © FC Südtirol

Zum Spiel: Perugia war in der 1. Halbzeit die leicht überlegene Mannschaft. Der FCS wurde lediglich in der 36. Minute gefährlich, als sich Nermin Karic durchgesetzt hatte und auf Marco Beccaro legte. Sein Abschluss ging jedoch vorbei.
Gegentor nach Wiederanpfiff
2 Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Hausherren dann durch Mirko Carretta in Führung: Der Mittelstürmer stand nach einer Flanke in der Mitte goldrichtig und köpfte den Ball in die Maschen. Anschließend wurde der FCS dann stärker – auch, weil Davide Voltan nach seiner Einwechslung dem Spiel mehr Kreativität verlieh. In der 61. Minute schickte der offensive Mittelfeldspieler Raphael Odogwu auf die Reise. Dieser setzte sich geschickt durch, traf aber bei seinem Abschluss „nur“ den linken Pfosten.

In den Schlussminuten versuchte die Javorcic-Truppe noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzielen. Doch Perugia rettete den knappen Sieg über die Ziellinie und trifft nun in der 1. Runde am 13. August auf Serie-A-Klub Genoa.

Fazit: Der FC Südtirol zeigte am Sonntagabend bei Perugia eine solide Leistung. In der Offensive spielten sich die Weiß-Roten aber zu wenig Torchancen heraus. Bis zum Meisterschaftsbeginn am 29. August bleibt jedoch noch genug Zeit.
Perugia – FC Südtirol 1:0
Perugia (3-4-1-2): Chichizola, Dell’Orco, Angella (Curado), Sgarbi, Falzerano (ab 78. Righetti), Burrai, Vanbaleghem, Lisi, Kouan (Gyabuaa), Murano (ab 69. Melchiorri), Carretta (Bianchimano).

FC Südtirol (4-3-2-1): Poluzzi, De Col, Malomo, Curto, Fabbri, Tait, Fink (ab 69. Moscati), Karic (ab 69. Casiraghi), Beccaro (ab 83. Gatto), Rover (ab 56. Voltan), Odogwu (ab 69. Candellone).

Tor: 1:0 Carretta (47.)

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