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Schiedsrichter Simone Gauzolino weist den Legnago-Platzwart an, die Linien neu zu ziehen. Geholfen hat es am Ende nichts. © Felice Calabro' / Felice Calabrò

Darum will der FCS drei Punkte am Grünen Tisch

Nachdem es in Legnago wie aus Kübeln schüttete wurde die Partie zwischen den Hausherren und dem FC Südtirol am Sonntagabend nach 45 Minuten abgebrochen. Wie sich jetzt herausstellte, waren aber nicht die Platzverhältnisse schuld. Für die Südtiroler könnte das bedeuten, dass es drei Punkte am Grünen Tisch gibt.

Neben einer Eckfahne hatte sich eine große Lacke gebildet. FCS-Teammanager Emiliano Bortoluzza und Tormanntrainer Massimo Marini versuchten diese, mithilfe einer Bierbank, zu verteilen. Daneben standen der Schiedsrichter, Fabian Tait und Andrea Bondioli, die beiden Kapitäne der Mannschaften. Alles sah danach aus, als wären die Wassermengen auf dem Fußballfeld das Problem. Doch offenbar war dem nicht so.


„Ich habe in meiner Karriere schon auf sehr viel schlimmeren Plätzen Fußball gespielt“, wunderte sich Tait auf Dolomiten-Nachfragen über den Spielabbruch. Doch wie sich im Schiedsrichter-Bericht herausgestellt hat, war gar nicht der Zustand des Platzes das Problem. Vielmehr ging es um die Linien, die nicht mehr sichtbar waren.

Ausgewaschene Linien als Hauptproblem?
Bereits kurz vor der Pause musste Simone Gauzolino die Partie unterbrechen. Die Linien waren verschwunden und wurden vom Legnago-Platzwart nachgezogen. Doch bereits zur Pause – und das war nur wenige Minuten später – war erneut nichts mehr von den Markierungen zu sehen. Dieses Problem hielt der Unparteiische, der sein erstes Serie-C-Spiel leitete, im Bericht fest. Und sollte das wirklich der einzige Grund für den Spielabbruch gewesen sein, dann hat der FC Südtirol gute Chancen auf einen Sieg am Grünen Tisch.

Diese große Lacke war offenbar nicht das größte Problem in Legnago. © Felice Calabro' / Felice Calabrò

Legnago muss als Heimmannschaft dafür sorgen, dass ein Fußballspiel möglich ist. Dazu gehört freilich auch ein Stadion bzw. ein Spielfeld, das funktionstüchtig ist. Gegen strömenden Regen und ein unbespielbares Feld kann niemand etwas ausrichten, dann würden die fehlenden 45 Minuten beim Stand von 1:0 für den FC Südtirol nachgeholt werden. Doch wenn die Linien das Problem waren, wäre es die Schuld von Legnagno und damit drei Punkte für die Weißroten. Präsident Baumgartner betont: „Wenn das der Fall ist, dann müssen wir dieses Spiel mit 3:0 am Grünen Tisch gewinnen.“

Bereits im November des Vorjahres hat der FC Südtirol einmal drei Punkte bekommen, ohne ein Spiel bestritten zu haben. Weil in Imola ein Flutlicht-Masten defekt war, wurde das Match mit 3:0 für den FCS gewertet.

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