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Davide Voltan hat beim FC Südtirol keine Anlaufzeit gebraucht. © E. Bordoni (2)

Davide Voltan: „Ich habe sofort zugesagt“

Als sich Paolo Bravo im Winter auf die Suche nach Verstärkungen für die weißrote Offensivabteilung machte, ging der Blick schnell in die Emilia-Romagna. Bei Traditionsklub Reggiana hatte der FCS-Sportdirektor sein neuestes Transferziel verortet.

Nur wenige Monate nach seiner Ankunft in Südtirol, ist Davide Voltan kaum mehr aus der Mannschaft von Stefano Vecchi weg zu denken. Der Trainer des FC Südtirol hatte eigens für den Neuzugang das Spielsystem umgestellt. Anstatt mit Mittelfeldraute, agieren die Weißroten seit der Rückrunde im 4-3-2-1-System (aufgrund der Spieleranordnung auf dem Papier auch Tannenbaum genannt).


Voltan nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Gemeinsam mit Toptorschütze Daniele Casiraghi bildet der 26-Jährige die Doppel-Zehn, also die beiden Positionen hinter dem einzigen Stürmer. Voltan fühlt sich dabei pudelwohl: „Es ist meine Lieblingsrolle, als freier Mann zwischen den Linien spielen zu können. Auf welcher Position ich zum Einsatz komme, ist mir dabei nicht so wichtig.“

Lieber Leistungsträger in der Serie C, als Mitläufer in der Serie B
Voltan hat im Herbst noch in der Serie B gespielt und dabei 12 Einsätze (von 18 möglichen) gesammelt, meistens aber nur für wenige Minuten. Weil er mit seiner Rolle bei Reggiana nicht zufrieden war, sah sich der gebürtige Paduaner nach einem neuen Verein um: „Ich spielte nicht diejenige Rolle, die ich mir erhofft habe. Als Bravo angerufen hat, habe ich nicht lange gezögert und sofort zugesagt.“

In dieser Szene traf Davide Voltan gegen Triestina zum 3:2-Endstand.


Vom FC Südtirol ist Voltan vollauf begeistert: „Hier ist alles super. Angefangen von der Infrastruktur, über die Organisation, bis hin zu den kleinsten Details. Jeder gibt sein Bestes.“ Das ist auch notwendig, will der FCS zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die Serie B aufsteigen. Die 2:3-Pleite gegen Triestina war allerdings ein herber Dämpfer für die Titelambitionen. Doch auch wenn der große Coup, sprich der direkte Aufstieg in die Serie B, nicht gelingt, bleibt dem FC Südtirol der Umweg über die Playoffs.
Der Traum vom Aufstieg lebt noch
„Wir sind eine herausragende Gruppe“, betont Voltan und meint: „Jeder darf sich wichtig fühlen, das ist wirklich eine tolle Sache.“ Wie breit aufgestellt der FC Südtirol in der laufenden Saison ist, zeigte sich den Wochen, in denen Schlüsselspieler Voltan ausgefallen ist. Jetzt, pünktlich zum großen Ligafinale gegen Cesena (Sonntag, 20.45 Uhr zuhause) und Vis Pesaro (2. Mai, 15 Uhr auswärts) ist der Wirbelwind, der bisher 5 Tore erzielte und gegen Triestina sein Comeback feierte, wieder fit.

„Der Verein hat alles dafür getan, dass wir in der Liga eine wichtige Rolle spielen können. Wir sind als Mannschaft bemüht, das umzusetzen. Wir geben alles, damit es am Ende mit dem großen Ziel klappt“, formuliert Voltan die Aufgaben für die nächsten, entscheidenden Tage. Und wer weiß, vielleicht spielt der Offensiv-Zauberer ja schon bald wieder in der Serie B. Dann aber nicht mehr im granatroten Reggiana-Trikot, sondern im rotweißen des FC Südtirol.

Schlagwörter: Fussball

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