a Serie C

Abschied nach dem K.o. – der FC Südtirol bedankt sich bei den mitgereisten Fans.

Der Tag nach dem Playoff-Drama: „Es tut noch mehr weh“

Der FC Südtirol kratzte in Monza an einem Fußballwunder. Bis zur letzten Minute waren Kapitän Fabian Tait & Co. drauf und dran, das Unvorstellbare zu schaffen. Dann kam das Gegentor zum 3:3-Endstand und mit ihm die große Leere beim FC Südtirol.

„Ich dachte, dass es mir heute bessergeht. Aber dem ist nicht so, es tut noch mehr weh“, sagt ein geknickter Fabian Tait. Der Salurner hatte den FC Südtirol in Monza als Kapitän auf das Feld geführt und glaubte bis zur letzten Sekunde an ein Weiterkommen: „Als unser Tormann Nardi den Elfmeter gehalten hat, wusste ich, dass wir es noch packen werden. Das gab uns den Extra-Kick und unser Tor kam dann ja auch.“ Tatsächlich sah alles danach aus, als wäre Gianluca Turchetta der große Matchwinner. Sein Treffer in der 83. Minute schien die gewaltige Aufholjagd des FC Südtirol zu krönen – doch dann kam alles anders.

„Es isch oanfoch brutal schiach.“
Fabian Tait

Schon im Vorjahr hatte sich der FC Südtirol unter traumatischen Bedingungen vom Serie-B-Traum verabschiedet Damals war es Paolo Frascatore, der im Halbfinal-Rückspiel in Cosenza in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem Eigentor das Aus besiegelte. Für Tait ist das Ausscheiden gegen Monza aber noch einmal eine andere Dimension: „Cosenza einfach besser als wir, heuer haben wir es selbst verbockt. In Monza drei Tore zu schießen, etwas was in dieser Saison sonst niemand geschafft hat, um dann so auszuscheiden? Das tut einfach weh.“ Und mit seinem unverkennbaren Unterlandler Dialekt fügte der 25-Jährige an: „Es isch oanfoch brutal schiach.“

>>> Hier geht es zum Spielbericht aus Monza. <<<

Nicht nur Tait, auch seine Teamkollegen waren nach dem Last-Minute-K.o. in Monza am Boden zerstört. „In der Kabine waren alle extrem enttäuscht, auch weil wir eigentlich nie drei Tore in einem Spiel kassieren. Trotzdem müssen wir stolz auf uns sein. Platz 6 in der Liga war ein super Ergebnis und auch in den Playoffs haben wir es gut gemacht – bis halt fünf Minuten vor Schluss.“

Autor: christian.staffler

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