a Serie C

Der FCS im Pech: Caio De Cencos Kopfball ging nur an Pfosten. © E. Bordoni

FCS im Pech: Pfostentreffer und spätes Gegentor

Alles lief auf das siebte 0:0-Unentschieden im zwölften Spiel hinaus. Doch dann kam die Nachspielzeit und ein Gegentreffer, der FCS-Trainer Paolo Zanetti auf die Palme brachte. Seine Mannschaft war bereits zuvor im Pech und scheiterte zweimal am Pfosten.

Der FC Südtirol überließ den Gästen die Spielkontrolle. Pesaro-Trainer Leonardo Colucci (er war im Vorjahr mit Pordenone im Achtelfinale der Coppa Italia) ließ seine Mannschaft in einem 3-4-3-System mit einrückenden Flügelspielern agieren. Im Sturmzentrum tauschten sich Emiliano Olcese und der 19-jährige Ibourahima Baldè, dessen Bruder Keita Baldè bei Inter spielt, ab. Die Positonswechsel der Gäste stellten den FCS zwar vor keine großen Probleme, dafür die Defensivtaktik von Vis Pesaro. Luca Berardocco wurde konsequent aus dem Spiel genommen, der FCS wurde auf die Flügel geleitet und blieb dort ideenlos.

Für Rocco Costantino war das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub nicht von Erfolg gekrönt.

Nach 20 Minuten stellte Paolo Zanetti etwas um. Tommaso Morosini wechselte nach links und bereitete drei Minuten später die beste FCS-Chance der ersten Hälfte vor. Caio De Cenco köpfte die herrliche Flanke des Mittelfeldspielers an den Pfosten – Pech für die Weiß-Roten (23.). Vis Pesaro kam nach einer guten halben Stunde zu einer guten Möglichkeit, als sich Mario Ierardi und Nicolò Casale hintereinander verschätzten. Doch weder Baldè noch Olcese kamen zum Abschluss, es gab einen Eckball, der nichts einbrachte (32.). Die beste Möglichkeit auf die Führung hatte Vis Pesaro kurz vor dem Pausenpfiff, als Christian Hadziosmanovic ideal auf Baldè spielte. Dessen Hammer ging haarscharf über das Tor von Daniel Offredi (41.).

Pech mal zwei: De Rose scheitert am Pfosten

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Vis Pesaro war bemüht, den Ball gut laufen zu lassen. Beim FC Südtirol funktionierte das Zusammenspiel zwischen den beiden „echten“ Stürmern Rocco Costantino (er hat in seiner Karriere 46 Mal für die Gäste getroffen) und De Cenco überhaupt nicht. Nach einer Stunde reagierte Paolo Zanetti und brachte Gianluca Turchetta, der als offensiver Freigeist agierte, für Kapitän Hannes Fink.

Am Geschehen auf dem Rasen änderte das wenig, der FCS blieb – bis auf einen Seitfallzieher von De Cenco – offensiv harmlos. Doch auch Vis Pesaro brachte nicht viel zustande. In der 75. Minute hatte der FC Südtirol zum zweiten Mal Pech. Zuerst wurden Schussversuche von Alessandro Fabbri und Fabian Tait geblockt, dann drosch De Rose den Ball an den Pfosten. Glück für die Gäste, denn Torhüter Matteo Tomei hätte den Ball nie und nimmer erreicht. Auf der Gegenseite schoss Hadziosmanovic aus 14 Metern über den FCS-Kasten (76.).

Diop trifft in der Nachspielzeit zum Sieg

Und so kam das Unheil in der 92. Minute. Als Fabio Della Giovanna nach einem Zweikampf angeschlagen am Boden lag, zog der eingewechselte Abou Diop auf und davon und schoss aus spitzem Winkel mithilfe des Innenpfostens zum 1:0-Sieg ein. FCS-Trainer Zanetti war eine Furie, doch am Ergebnis änderte das nichts. Es war die dritte FCS-Niederlage in der laufenden Saison.

Fazit: Trotz des späten Gegentores, steht der FC Südtirol auch ohne den angeschlagenen Kevin Vinetot defensiv sicher. Doch im Spiel nach vorne geht sehr wenig. Die beiden Pfostentreffer waren Pech, doch ansonsten waren Costantino, De Cenco & Co. nie zwingend. Vis Pesaro hingegen schlug eiskalt zu und nahm etwas glücklich die drei Punkte aus dem Drususstadion mit.

FC Südtirol – Vis Pesaro 0:1

FCS (5-3-2): Offredi; Tait (ab 88. Mazzocchi), Ierardi, Casale, Della Giovanna, Fabbri; Morosini, Berardocco (ab 46. Berardocco), Fink (ab 60. Turchetta); Costantino, De Cenco
Trainer: Paolo Zanetti
Vis Pesaro (3-4-3): Tomei; Pastor, Briganti, Gennari; Hadziosmanovic (ab 86. Rossoni), Paoli, Botta, Rizzato; Petrucci (ab 67. Diop), Olcese, Baldè (ab 67. Kirilov)
Trainer: Leonardo Colucci
Tore: 0:1 Diop (90.+2)
Gelbe Karten: De Rose, Turchetta, Fabbri (alle FCS); Paoli, Briganti, Rizzato, Gennari (alle Vis Pesaro)

SPGUVTVP
1. Fermana1272311:723
2. Pordenone1264218:1322
3. Triestina1264219:1021
4. L.R. Vicenza1255217:1120
5. Ternana954013:319
6. Vis Pesaro1254313:1019
7. Feralpisalò1153313:1218
8. Imolese1246213:1018
9. Ravenna1245311:1017
10. FC Südtirol123638:715
11. Monza1243510:1415
12. Teramo1235411:1514
13. Rimini1126311:1512
14. Giana Erminio1226411:1212
15. Gubbio1226410:1112
16. Sambenedettese1125410:1311
17. Albinoleffe121746:910
18. V.Vecomp Verona123189:2010
19. A.J. Fano121658:139
20. Renate122287:148

Autor: cst

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