a Serie C

Oft nur 2. Sieger, am Ende aber mit 3 Punkten in der Hand: Simone Magnaghi (vorne) und der FCS gewannen das Spitzenspiel gegen Modena.

Goldhändchen zur Pause: Vecchi stellt falsch auf, aber richtig um

Der FC Südtirol hat das Spitzenspiel gegen Modena mit 2:1 gewonnen. Dabei zeigten sich die Weißroten nach einem Dreifach-Tausch zur Pause sprichwörtlich wie ausgewechselt – denn die Joker hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Dem FC Südtirol war in Modena das Fehlen der vielen Stammspieler anzumerken, vor allem der mit dem Coronavirus infizierte Fabian Tait fehlten an allen Ecken und Enden. Im Mittelfeld bekamen die Weißroten in den ersten 45 Minuten überhaupt keinen Zugriff. Trainer Stefano Vecchi reagierte zur Pause und korrigierte seine Aufstellung. Der Coach brachte Marco Beccaro für den erneut schwachen Leandro Greco. Außerdem mussten Gianluca Turchetta (er blieb blass) und Simone Davi (engagiert, aber fehlerhaft) draußen bleiben, für sie kamen Matteo Rover und Alessandro Fabbri.

Beccaro mit Lattenschuss und Vorlage
Die Wechel verfehlten ihre Wirkung nicht. Modena war in Hälfte 1 klar besser und lag verdient mit 1:0 in Führung. Gaetano Monachello hatte nach einem Eckball, den FCS-Goalie Giacomo Poluzzi nicht festhalten konnte, abgestaubt (22.). Während die Hausherren weitere Möglichkeiten hatten, wurden die Gäste aus Südtirol nur einmal durch einen Schuss von Simone Magnaghi gefährlich.

Das änderte sich in Durchgang 2, als Hamza El Kaouakibi mit einem Hammer aus 25 Metern den Ausgleich erzielte (59.). Die Vorarbeit kam von Beccaro, der kurz darauf Pech hatte. Sein Weitschuss krachte an die Querlatte (69.). Die FCS-Führung war aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Fabbri flankte auf den 2. Pfosten, wo Nenad Karic aus vollem Lauf sein 1. Saisontor einnicken konnte – der 2:1-Siegtreffer (71.).
Fischnaller-Comeback in der Schlussphase
In der Schlussphase gab Manuel Fischnaller sein Comeback und bei den Gästen kam Ex-FCS-Stürmer Rocco Costantino ins Spiel. Die beste Modena-Chance auf den Ausgleich hatte aber ein anderer ehemaliger Weißroter, nämlich Alberto Spagnoli (82.). In der Nachspielzeit wurde es ebenfalls noch einmal brenzlig, doch Poluzzi war nach einer Ecke zur Stelle und sicherte die 3 Punkte. Diese sind zwar etwas glücklich, doch aufgrund der guten 2. Hälfte nicht unverdient.

Am Ende steht das Fazit, dass der FCS ein echtes Spitzenteam geworden ist. Der breite Kader tut sein Übriges, sodass Vecchi auch bei schwerwiegenden Ausfällen (Tait, Jan Polak, Kevin Vinetot, Raphael Odogwu) gleichwertiger Ersatz zur Verfügung steht.
FC Modena – FC Südtirol 1:2
Modena (4-3-2-1): Gagno; Bearzotti (81. Costantino), Zaro, Ingegneri, Varutti; Castiglia (75. Laurenti), Gerli, Muroni (81. Mattioli); Tulissi (67. Prezioso); Spagnoli, Monachello (67. Scappini)

FC Südtirol (4-3-1-2): Poluzzi; El Kaouakibi, Curto, Malomo, Davi (46. Fabbri); Gatto, Greco (46. Beccaro), Karic; Casiraghi (87. Gigli); Turchetta (46. Rover), Magnaghi (84. Fischnaller)

Tore: 1:0 Monachello (22.), 1:1 El Kaouakibi (59.), 1:2 Karic (71.)

Die Ergebnisse
Begegnungen
  • Arezzo

    22.11.

    Fano

  • 22.11.20

    Feralpisalò

    3 : 1

    Padova

  • Legnago

    22.11.

    Imolese

  • 22.11.20

    Matelica

    2 : 2

    Cesena

  • 22.11.20

    Modena

    1 : 2

    FC Südtirol

  • 22.11.20

    Perugia

    0 : 0

    Gubbio

  • 22.11.20

    Ravenna

    1 : 1

    Sambenedettese

  • 22.11.20

    Triestina

    3 : 1

    Fermana

  • 22.11.20

    Virtus Verona

    1 : 1

    Mantova

  • 22.11.20

    Vis Pesaro

    3 : 2

    Carpi


Die Tabelle
SPGUVTVP
1. FC Südtirol1274120:725
2. Padova1272321:1023
3. Feralpisalò1272319:1423
4. Perugia1264216:1122
5. Modena1262415:820
6. Sambenedettese1255215:1120
7. Triestina1262414:1220
8. Mantova1253419:1418
9. Cesena1253419:1618
10. Carpi1253415:1218
11. Matelica1253419:2118
12. Virtus Verona1237212:916
13. Legnago102629:812
14. Imolese113358:1212
15. Gubbio122559:1311
16. Vis Pesaro1232711:1811
17. Ravenna1231810:2310
18. Fermana112366:149
19. Fano100556:145
20. Arezzo100379:253

Autor: cst

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