a Serie C

Hannes Fink beim Meisterschaftsspiel am vergangenen Sonntag gegen Feralpisalò.

Hannes Fink kämpft um Stammplatz: „Ich werde das vorleben“

Am Mittwoch steht für den FC Südtirol ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Als Tabellenführer empfangen die Weißroten in Salò das zweitplatzierte Carpi (15 Uhr). SportNews hat bei Kapitän Hannes Fink nachgefragt, wie die Lage beim FCS ist.

Nach einer langen Verletzungspause kam Hannes Fink gegen Ende der letzten Saison wieder in Schwung. Jetzt ist der weißrote Kapitän wieder topfit. Zwar stand er in der laufenden Saison bisher erst 36 Minuten auf dem Platz, doch am Sonntag war Fink der Wegbereiter des 1:0-Siegtreffers gegen das hoch eingeschätzte Feralpisalò. Vor dem Spitzenspiel gegen Carpi am Mittwoch hat sich SportNews mit dem Rittner unterhalten.


Hannes Fink, wie groß war die Freude nach dem Spiel gegen Feralpisalò am Sonntag?

Fink: „Die Freude war schon sehr groß, denn es war ein wichtiger Sieg. Aber es ist nicht so, dass mir jetzt ein Rucksack von den Schultern gefallen wäre. Ich bin gesund, in guter Form und überzeugt davon, dass es ein gutes Jahr für uns und mich werden kann.“


Sie waren zuletzt nicht mehr gesetzt. Wie geht ein Kapitän mit so einer Situation um?

„Die Einsatzzeiten waren nicht viele, aber ich spüre das Vertrauen vom Trainer. Es gehört zum Fußball dazu und es liegt nicht immer an einem selbst, wenn man nicht spielt. Wichtig ist, dass man die Minuten, die man bekommt, gut nützen kann. Ich war in den letzten Jahren stets Stammspieler und habe von allen Spielern erwartet, dass sie mitziehen und sich reinhängen. Jetzt bin ich selber in dieser Situation und werde das vorleben.“


Im Moment steht alle 3 Tage ein Spiel auf dem Programm. Sehen Sie das positiv oder negativ?

„Spiele zu bestreiten ist das, was uns am besten gefällt. Trotzdem ist es auf Dauer sehr anstrengend, vor allem weil wir die Heimspiele nicht in Bozen austragen können. Wir starten heute (Dienstag; Anm. d. Red.) schon wieder nach Salò. Der Verein hat alles super organisiert, der Platz und das Hotel in Salò sind auch super. Trotzdem freuen wir uns, wieder in Bozen zu spielen.“


Am Mittwoch findet das Spitzenspiel statt. Der FC Südtirol fordert als Tabellenführer den Zweiten Carpi. Wie fällt das Fazit der bisherigen Spiele aus?

„Die 11 Punkte sind genau das, was wir uns verdient haben. Gegen Feralpisalò war es ausgeglichen, dafür hätten wir eine Woche zuvor gegen Gubbio gewinnen können. Es ist wie jedes Jahr, dass die Liga extrem ausgeglichen ist. Was für uns spricht, ist, dass wir einen sehr guten Kader haben. Die 5 Wechsel werden oft unterschätzt. Der Trainer kann während eines Spiels viel umstellen und in der Schlussphase oft noch starke und frische Spieler bringen. Das ist ein Vorteil, denn viele Spiele werden in den letzten 20 Minuten entschieden.“


Mit welcher Marschroute gehen Sie in die nächsten Wochen?

„Wir haben uns angewöhnt, immer nur an das nächste Spiel zu denken. Das ist psychologisch einfacher. Wir wollen immer jedes Mal gewinnen. Diese Einstellung ist der Mannschaft gegeben. Aber es ist gibt im Fußball auch einen Gegner, deshalb gelingt es nicht immer zu gewinnen.“

Serie C: 6. Spieltag
FC Südtirol - Carpi (Mittwoch, 15 Uhr)
Mantova - Matelica (18 Uhr)
Arezzo - Padova (18.30 Uhr)
Legnago - Perugia
Vis Pesaro - Triestina
Modena - Feralpisalò (20.30 Uhr)
Cesena - Fano (20.45 Uhr)
Fermana - Gubbio
Imolese - Sambendettese
Ravenna - Virtus Verona
Die Tabelle
SPGUVTVP
1. FC Südtirol53209:211
2. Carpi53119:410
3. Matelica53118:510
4. Sambenedettese53117:410
5. Imolese53117:510
6. Modena53029:49
7. Legnago52307:39
8. Feralpisalò53029:89
9. Triestina53025:59
10. Padova52216:48
11. Virtus Verona51405:27
12. Cesena52127:97
12. Perugia52127:97
14. Mantova52038:86
15. Vis Pesaro51226:85
16. Fano50324:73
17. Ravenna51043:103
18. Gubbio50234:82
19. Fermana50141:81
20. Arezzo50143:111

Autor: cst

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