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Trainer Stefano Vecchi wurde für das Rückspiel gesperrt. Der FC Südtirol reagiert empört. © FotoSport Bordoni

Riesenempörung beim FCS: Zwei Sperren wegen Blasphemie

Große Empörung beim FC Südtirol! Trainer Stefano Vecchi und Innenverteidiger Marco Curto wurden vom Sportgericht für einen Spieltag gesperrt. Der Grund dafür sind keine Roten Karten, sondern vermeintliche blasphemische Ausdrücke.

Dieser Passus im italienischen Fußball-Regelwerk sorgt immer wieder für Aufregung. Während es zumeist Amateurspieler trifft, die aufgrund von vermeintlichen gotteslästernden Kraftausdrücken gesperrt werden, hat es in der abgelaufenen Saison auch Stars wie Gianluigi Buffon getroffen. Jetzt wurden zwei FCS-Protagonisten aufgrund von Blasphemie gesperrt. Der FC Südtirol ist fuchsteufelswild.


Stefano Vecchi und Marco Curto sollen am Sonntag in Vercelli blasphemische Ausdrücke benützt haben. Festgestellt hat das nicht das Schiedsrichter-Gespann, sondern ein Delegierter des italienischen Fußballverbands. Der FC Südtirol nahm „diese Entscheidung mit Befremden auf“, wie die Weißroten in einer offiziellen Stellungnahme mitteilten.

FCS legt Rekurs ein
„Es ist verwunderlich, dass die Beauftragten des italienischen Fußballverbandes anstatt sich über die korrekte Abwicklung der Veranstaltung kümmern, die Kompetenz anderer professioneller Figuren wie das Schiedsrichtergespann invadieren. Darüber hinaus kann diese Entscheidung einen direkten Einfluss auf den Ausgang der Playoff-Begegnung haben.“, so der FCS weiter. Der Verein spricht von einem „inakzeptablen Urteil“ und hat im Eilverfahren Rekurs gegen die Sperren eingelegt.

Am Mittwoch steht in Bozen das Playoff-Rückspiel gegen Pro Vercelli auf dem Programm. Nach der Hinspiel-Niederlage im Piemont muss der FC Südtirol gewinnen. Anstoß ist um 17.30 Uhr (live im SportNews-Ticker).

Schlagwörter: Fussball

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