a Serie C

FCS-Trainer Stefano Vecchi hat Vis Pesaro im Blick. © DLife/ LO

Vecchi peilt den Saisonstart an und verliert Crocchianti

Kurz vor dem Ligastart, den der FC Südtirol am Sonntag mit einem Auswärtsspiel gegen Vis Pesaro eröffnet, muss der Klub eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Marco Crocchianti fällt erneut lange aus.

Der Innenverteidiger ist der große Pechvogel des FC Südtirol. Im Vorjahr als Anführer der Abwehr geholt, zog er sich noch vor dem Saisonstart einen Kreuzbandriss zu. Die Folge: Crocchianti fiel die gesamte Saison lang aus, stand erst in den Playoffs wieder im Kader. Zu einem Einsatz im weißroten Trikot reichte es aber nicht.

Crocchianti fällt monatelang aus
Weil der 23-Jährige unbestrittene Qualitäten besitzt, verlängerte Sportdirektor Paolo Bravo den Vertrag vor einigen Wochen um ein weiteres Jahr. Doch schon jetzt steht fest, dass Crocchianti weiterhin lange auf seinen ersten FCS-Einsatz warten muss. Wie Trainer Stefano Vecchi auf einer Pressekonferenz preisgab, war der Verteidiger ein Thema für die Stammelf gegen Udinese. Doch dann verletzte er sich beim Abschlusstraining am Samstag und zog sich eine Schulterluxation zu.

Wieder verletzt: Marco Crocchianti.

Damit fällt Crocchianti vorerst für drei Monate aus, eine Operation an der lädierten Schulter droht. Nicht nur für den FCS-Profi, auch für den Klub eine Hiobsbotschaft. Crocchianti war als erste Option zu den Stamminnenverteidigern Kevin Vinetot und Jan Polak vorgesehen. Obwohl die Transferaktivitäten abgeschlossen waren, muss sich Bravo jetzt noch einmal umsehen. Bis zum 2. September hat der FCS Zeit, um einen Ersatz für Crocchianti nach Bozen zu holen.
„Wir werden alle nerven.“
FCS-Sportdirektor Paolo Bravo

Am Sonntag, wenn der FCS gegen Vis Pesaro in die neue Ligasaison startet, werden folglich Vinetot und der tschechische Neuzugang Polak die Abwehrzentrale bilden. Vecchi hat aber bereits betont, dass er den gesamten Kader nutzen will: „Wir dürfen pro Spiel fünf Mal wechseln. Das ist gut, denn so haben ich mehrere Optionen und kann die Kaderbreite ausnutzen.“ Mit der Mannschaft, die dem ehemaligen Inter-Trainer zur Verfügung steht, ist er zufrieden: „Wir haben vielleicht keinen Topspieler, aber einen sehr ausgeglichenen Kader. Ich glaube auch, dass der eine oder andere Spieler höherklassig spielen könnte.“

Dass die Meisterschaft hart wird, erwartet sowohl Bravo als auch Vecchi. Im Gleichklang betonten sie die Schwierigkeit der Serie C. „Es gibt enorm starke Mannschaften und Klubs, die viel Tradition mitbringen“, so Trainer Vecchi. Sein Sportdirektor unterstrich dies, fügte aber sofort hinzu: „Wir werden alle Mannschaften nerven.“

Autor: cst

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