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Fabian Tait bezog nach der Niederlage zum Playoff-Auftakt Stellung. © E. Bordoni

„Wir sind wütend“: Das sagen Tait und Vecchi zum K.o. in Vercelli

Nach der 1:2-Niederlage im Playoff-Achtelfinal-Hinspiel in Vercelli steht der FC Südtirol unter Druck. Wird das Heimspiel am Mittwoch nicht gewonnen, ist der Traum von der Serie B für dieses Jahr geplatzt.

„Wir hatten nicht die falsche Einstellung und haben auf dem Feld das gemacht, was man gegen so einen guten Gegner tun muss.“ Fabian Tait verteidigte seine Mannschaft nach der Niederlage in gewohnter Manier eines Führungsspielers. Doch auch dem Salurner wird klar sein, dass man sich für ein Weiterkommen steigern muss. Die Leistung in Vercelli war zu wenig für eine Mannschaft, die in die Serie B aufsteigen möchte.


Jetzt stehen die Weißroten am Mittwoch (17.30 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg hievt den FC Südtirol in das Viertelfinale. Alle anderen Ergebnisse bedeuten das Saisonende. „Wenn wir eine starke Mannschaft sein wollen, dann haben wir am Mittwoch die beste Gelegenheit dazu, das unter Beweis zu stellen“, gibt Stefano Vecchi die Marschroute vor.

Saisonziele in Gefahr?
Nach der Niederlage in Triest, wo der FC Südtirol am drittletzten Spieltag den möglichen Meistertitel verspielte, ging jetzt das nächste wichtige Duell verloren. Zwar wollte Vecchi seinen Spielern nach dem K.o. in Vercelli keinen großen Vorwurf machen („Das Spiel war ausgeglichen. Beide Teams hatten ihre Chancen, wir haben sie leider nicht nutzen können.“), doch auch er weiß, was im Retourmatch auf dem Spiel steht.

Über weite Strecken der Saison durfte der FC Südtirol vom Titel träumen, man war Tabellenführer und so nahe an der Serie B, wie selten zuvor. Falls die Mannschaft bereits im Playoff-Achtelfinale scheitern sollte, wäre das ein herber Rückschlag und auch ganz bestimmt nicht das, was man sich vor der Saison erwartet hatte. „Klar sind wir unter Druck. Wir sind wütend und wollen diese Energie in etwas Positives umwandeln“, gibt sich Tait kämpferisch.

Stefano Vecchi gibt sich kämpferisch.

Die Herangehensweise wird Vecchi ändern müssen. War dem FC Südtirol zu Spielbeginn die fehlende Praxis (nach 20 Tagen ohne Pflichtspiel) anzumerken, so wurde man in der Folge das Gefühl nicht los, dass die Vecchi-Truppe bloß keinen Fehler machen wollte. Dabei vergaß man über weite Teile des Spiels, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Der „Unterschiedsmacher“ Davide Voltan wirkte gehemmt und wurde nach einer Stunde, gemeinsam mit Daniele Casiraghi und Leandro Greco, vom Feld genommen. Vecchi begründete den Dreifach-Wechsel so: „Mir hat unsere Einstellung zu Beginn der zweiten Hälfte nicht gefallen. Wir waren viel zu passiv. Durch die Einwechselspieler konnten wir höher stehen und den Gegner mehr unter Druck setzen.“

Schlagwörter: Fussball

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