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Der FC Südtirol hat in Pesaro gewonnen und damit der beste Drittplatzierte der Serie C. © F. Baioni (2)

Ziel erreicht: FC Südtirol ist bester Dritter

Vor zwei Wochen träumte der FC Südtirol noch vom Meistertitel. Jetzt wurde in Pesaro das Minimalziel erreicht. Durch den Auswärtssieg am letzten Spieltag beenden die Weißroten die Meisterschaft als bester Tabellendritter der Serie C.

Es war das Ziel vor dem abschließenden 38. Spieltag: Ein Sieg gegen Vis Pesaro und der FC Südtirol wäre der beste Tabellendritte der drei Serie-C-Gruppen. Diesen Auftrag schloss die Mannschaft von Stefano Vecchi durch den 3:1-Erfolg in der Hafenstadt erfolgreich ab. Damit würde man in einem eventuellen Playoff-Viertelfinale zu den gesetzen Mannschaften gehören. Währenddessen kürte sich Perugia (2:0-Sieg gegen Feralpisalò) zum Meister und kehrt damit in die Serie B zurück. Arezzo steigt direkt in die Serie D ab.


Vecchi musste in Pesaro erneut auf zahlreiche Spieler (El Kaouakibi, Vinetot, Davi, Greco) verzichten. So verteidigte der gelernte Innenverteidiger Alessandro Malomo erneut auf der Rechtsverteidiger-Position, während sich Gabriele Morelli hinten links einordnete. Im Mittelfeld durfte Kapitän Hannes Fink – zum ersten Mal seit dem 3. März – von Beginn an ran.

Nur kurz nach der Pause wurde es spannend
Während es für den FC Südtirol noch um einiges ging, war das Match für Vis Pesaro wertlos. Die Marken waren bereits gerettet und hatten keine Chance mehr auf einen Playoff-Rang. Das war dem Spiel auch anzumerken, denn hochklassig war es selten. Passend dazu patzte Pesaro-Tormann Paolo Bastianello, der beim Führungstreffer durch Davide Voltan nicht gut aussah (14.). Sein Gegenüber, Giacomo Poluzzi, machte es besser. Bei einem Hackentrick von Ettore Marchi war der FCS-Keeper zur Stelle und parierte stark (20.).

Raphael Odogwu war in der Sturmspitze wirkungslos. Nach 69 Minute machte er für Fischnaller Platz.

Als Matteo Rover kurz vor der Pause schneller als die gesamte Pesaro-Abwehr war, und in der Folge zum 0:2 einschob, schien das Match entschieden zu sein (42.). Doch so schnell gaben sich die Hausherren nicht auf. Kurz nach dem Wiederbeginn ließ Malomo den eingewechselten Kevin Cannavò in seinem Rücken entwischen. Der 21-Jährige ließ Jan Polak aussteigen und erzielte den Anschlusstreffer (52.). Eine Druckphase entwickelte Vis Pesaro in der Folge aber nicht. Stattdessen wurde der FC Südtirol wieder stärker. Rover hatte mit einem Kopfball an die Querlatte (herrlich vorbereitet von Voltan) Pech (67.). Schließlich war es Nermin Karic, der Bastianello umkurvte und zum 3:1-Endstand einschob (73.).

Der FC Südtirol beendet die Liga damit mit 75 Punkten (21 Siege, 12 Unentschieden, 5 Niederlagen) auf Rang 3. Damit geht es für die Weißroten im Playoff-Achtelfinale weiter. Das Hinspiel werden die Südtiroler am 16. Mai auswärts bestreiten. Vier Tage später steht im Bozner Drususstadion das Rückspiel auf dem Programm. Der Gegner steht noch nicht fest.
38. Spieltag: Vis Pesaro - FC Südtirol
Pesaro(3-5-2): Bastianello; Nava, Brignani, Stramaccioni; Carissoni (ab 46. Giraudo), D'Eramo (ab 85. Pierpaoli), Ejjaki, De Feo, Pannitteri (ab 75. Galeazzi); Ettore Marchi, Germinale (ab 46. Cannavò)
Trainer: Daniele Di Donato

FCS (4-3-2-1): Poluzzi; Malomo, Polak, Curto, Morelli; Fink (ab 69. Tait), Gatto, Karic; Rover (ab 82. Mattia Marchi), Voltan (ab 75. Casiraghi); Odogwu (ab 69. Fischnaller)
Trainer: Stefano Vecchi

Tore: 0:1 Voltan (14.), 0:2 Rover (42.), 1:2 Cannavò (52.), 1:3 Karic (73.)
Die weiteren Ergebnisse
Cesena - Arezzo 3:1
Feralpisalò - Perugia 0:2
Gubbio - Fano 2:1
Legnago - Fermana 3:1
Matelica - Imolese 3:0
Padova - Sambenedettese 1:0
Ravenna - Carpi 2:1
Triestina - Mantova 1:1
Virtus Verona - Modena 3:3
Die Tabelle
SP G U V TV P
1. Perugia 38 23 10 5 67:30 79
2. Padova 38 24 7 7 68:26 79
3. FC Südtirol 38 21 12 5 66:29 75
4. Modena 38 21 7 10 51:28 70
5. Feralpisalò 38 17 9 12 54:46 60
6. Triestina 38 15 14 9 48:40 59
7. Cesena 38 15 12 11 51:42 57
8. Matelica 38 16 8 14 59:62 56
9. Sambenedettese (-4) 38 14 12 12 43:43 50
10. Mantova 38 12 13 13 47:49 49
11. Virtus Verona 38 11 16 11 43:44 49
12. Gubbio 38 12 12 14 40:45 48
13. Fermana 38 9 15 14 31:44 42
14. Vis Pesaro 38 11 8 19 41:57 41
15. Carpi 38 10 11 17 45:62 41
16. Legnago 38 8 14 16 35:47 38
17. Imolese 38 9 8 21 34:55 35
18. Fano 38 5 18 15 32:47 33
19. Ravenna 38 6 12 20 32:62 30
20. Arezzo 38 5 14 19 37:66 29

Schlagwörter: Fussball

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