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Inter freut sich mit Romelu Lukaku (Nummer 9), dem nach seinem Elfmetertreffer allerdings weniger zum Jubeln zumute ist. © ANSA / FABIO MURRU

Affenlaute gegen Lukaku: Die nächste Schande von Cagliari

Romelu Lukaku hat eine Woche nach seinem gefeierten Premierentor für Fußballklub Inter die Schattenseiten seines Wechsels in die italienische Serie A kennengelernt.

In der Partie bei Cagliari (2:1) wurde der Belgier Opfer einer rassistischen Attacke von Anhängern der Sarden. Kurz vor der Ausführung eines Elfmeters wurde Lukaku mit Affenlauten bedacht. Die bei der TV-Übertragung Fernsehen deutlich hörbaren Schreie hielten noch einige Sekunden an, nachdem Lukaku den Elfmeter zum 2:1 für Inter verwandelt hatte. Der 26-Jährige starrte danach wütend auf die betreffende Tribüne, ehe er von seinen Teamkollegen gefeiert wurde. Schiedsrichter Fabio Maresca ließ die Partie trotz der Vorfälle ohne Unterbrechung weiterlaufen.

Der Angriff ist kein Einzelfall. Bereits im April hatten Cagliari-Fans an gleicher Stelle den damals für Juventus spielenden dunkelhäutigen Stürmer Moise Kean nach einem Tor mit Affenlauten belegt. Auch der Franzose Blaise Matuidi war auf Sardiniens Hauptstadt schon Opfer von rassistischen Aktionen geworden.

Autor: sid

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