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Gianpiero Ventura ist nach vier Spielen als Chievo-Trainer zurückgetreten. © ANSA / Filippo Venezia

Chievo-Kapitän attackiert Ventura: „Wollte von Anfang an weggehen“

Vier Spiele lang war Gianpiero Ventura bei Chievo. Am Sonntagnachmittag hat der Ex-Nationaltrainer nach dem Unentschieden gegen Bologna völlig überraschend seinen Rücktritt eingereicht. Kapitän Sergio Pellissier schmeckt das gar nicht.

„Verrückt“, schreibt der 39-jährige Stürmer auf Instagram und holt zu einem Rundumschlag gegen Ventura aus: „Nach dem schwierigen Sommer und einem Saisonstart zum Vergessen kam es noch schlimmer. Ein Trainer ist zurückgetreten, der sowieso von Anfang an hier weggehen wollte.“ Gemeint ist damit der überraschende Rücktritt von Ex-Italien-Trainer Ventura, der nach dem 2:2-Unentschieden gegen Bologna am Sonntagabend überraschend als Chievo-Coach aufgehört hat.

„Macht es nicht wie Ventura“

Doch damit hatte die Chievo-Legende Pellissier (seit 2002 hat er 482 Spiele für Chievo bestritten) noch nicht genug: „Ich dachte, dass ich nach 22 Profijahren alles gesehen habe. Doch ich habe mich geirrt, es gibt immer wieder neue Dinge. Hier bei Chievo sind wir dauernd in neuen Schwierigkeiten, doch gemeinsam werden wir auch die aktuellen überwinden. Jeder der diesen Verein liebt, lässt ihn nicht alleine, nur weil es gerade schlecht läuft. Macht es nicht wie Ventura, eine Mannschaft gewinnt und verliert zusammen.“

https://www.instagram.com/p/BqFEitbntSd/


Während sich der Kapitän über Ventura echauffierte, ist Präsident Luca Campedelli bereits wieder auf Trainersuche. Der Ventura-Nachfolger wird der dritte Chievo-Trainer in der aktuellen Saison sein. Begonnen hatte man mit Ex-FC-Südtirol-Coach Lorenzo D’Anna, der nach dem schwachen Saisonstart entlassen wurde.

Autor: cst

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