a Serie A

Muss noch um die Ligazugehörigkeit zittern: Chievo-Coach Lorenzo D'Anna.

Chievo und Parma riskieren den Zwangsabstieg

Einen Monat vor dem Serie-A-Start, riskieren zwei Klubs den Zwangsabstieg in die Serie B. Chievo Verona und Parma müssen zittern.

Während Aufsteiger Parma schon seit Wochen im Kreuzfeuer der Sportjustiz steht, sind die Anschuldigungen gegen Chievo neu. Der Klub aus Verona wird der Bilanzfälschung beschuldigt. Zusammen mit Cesena (der Verein ist mittlerweile Pleite gegangen) soll Chievo für die falschen Zahlen in der Klubbilanz verantwortlich sein.

Der Grund: Die beiden Vereine haben insgesamt 30 Spieler hin- und her transferiert. Dabei ist ein Finanzüberschuss von über 25 Millionen Euro entstanden. Chievo betont hingegen, dass man sich „immer innerhalb der Verbandsgesetze bewegt“ hat. Sollte das Sportgericht das nicht so sehen, dann droht dem Serie-A-Klub der Zwangsabstieg in die Serie B – oder ein saftiger Punktabzug.

Spielmanipulation bei Parma?

Parma hingegen wird vorgeworfen, dass ein Spiel manipuliert worden ist. Stürmer Emanuele Calaiò soll vor dem Serie-B-Match gegen Spezia zwei ehemaligen Mitspielern eine SMS geschickt haben, in der er sie dazu aufforderte, nicht alles zu geben. Calaiò, der bis 2016 bei Spezia unter Vertrag war, betonte stets, dass die SMS nur als Spaß gemeint war. Am Ende gewann Parma das Spiel mit 2:0 und stieg in die Serie A auf, weil sich Frosinone gegen Foggia mit einem Unentschieden begnügen musste.

Parma bereitet sich zurzeit in Prad auf die neue Saison vor. Allerdings drohen dem Klub von Manuel Scavone dieselben Strafen wie Chievo. Befindet das Sportgericht den Klub für schuldig, dann gibt es Punktabzüge oder im schlimmsten Fall den Zwangsabstieg.

Autor: cst

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