a Serie A

Alle Augen sind auf ihn gerichtet: Andrea Pirlo, neuer Trainer von Juventus.

Die Verfolgung ist eröffnet: Alle jagen Juventus

Vor dem Start der neuen Saison Serie A am Samstag wird von Juventus nicht weniger erwartet als der zehnte Titel in Serie. Doch die Rivalen, allen voran die Mailänder Klubs, haben aufgerüstet. Eröffnet wird die neue Saison mit dem Match Fiorentina – Torino (18 Uhr).

„Ich weiß, dass von mir Siege erwartet werden. Das war schon als Spieler so, und das wird auch als Trainer so sein“, gibt sich Neo-Juventus-Coach Andrea Pirlo gelassen. „Ich denke, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Platz bin“, betonte Pirlo vor dem Auftaktspiel gegen Sampdoria am Sonntag (20.45 Uhr). Wie schon als Spieler hat er großes vor, wie schon als Aktiver agiert er auch an der Seitenlinie ruhig und bedächtig.

Inter-Trainer Conte fordert seinen ehemaligen Juventus-Schützling Pirlo heraus
Der Druck auf Pirlo, der ursprünglich die U23 der Turiner übernehmen sollte, ist nach der ernüchternden Vorsaison groß. Superstar Cristiano Ronaldo und Co. wurden zwar wieder Meister, schon im Achtelfinale der Champions League kam aber das Aus, und Coach Maurizio Sarri musste gehen. „Wir haben große Lust, zu zeigen, dass Juve den zehnten Meistertitel in Serie gewinnen und in der Champions League bis ganz zum Ende dabei sein kann“, versprach Pirlo.

Antonio Conte wird auch in der kommenden Saison einer der aktivsten Serie-A-Trainer an der Seitenlinie sein. © APA/afp / LARS BARON

Vor allem Inter mit dem ehrgeizigen Coach Antonio Conte – zuletzt als Zweiter nur einen Punkt hinter Juventus – will diese Serie durchbrechen. Die Mailänder investieren weiter kräftig (Achraf Hakimi und Aleksandar Kolarov sind neu), auch Arturo Vidal vom FC Barcelona soll noch kommen. Pirlo wiederum hofft nach dem Transfer des Brasilianers Arthur (im Tausch mit Miralem Pjanic von Barca) noch auf Verstärkung im Sturm. Im Gespräch sind Barcelonas Luis Suarez oder Edin Dzeko von der Roma.
Atalanta & Co. starten später
Im Titelkampf will Außenseiter Atalanta (Josip Ilicic ist wieder im Training) ebenso wie Lazio eine gute Rolle spielen, auch wenn beide für eine Chance auf Rang eins noch mehr Konstanz benötigen. Alle drei Verfolger starten wegen der Auftritte von Atalanta und Inter im Europacup erst Ende September in die neue Spielzeit. Auch Milan (mit Nachwuchstalent Sandro Tonali) will wieder eine größere Rolle spielen als zuletzt.

Seit FCS-Zeiten gemeinsam unterwegs: Andrea Guerra (links) und Giovanni Stroppa. Jetzt wollen sie Crotone in der Serie A halten. © DLife

Südtiroler Profi in der Serie A gibt es heuer nicht. Dafür steht ein Bozner an der Seitenlinie von Crotone. Gemeinsam mit Giovanni Stroppa will Co-Trainer Andrea Guerra den Aufsteiger in der Liga halten. Die beiden hatten bereits beim FC Südtirol gemeinsam gearbeitet.

Autor: cst/apa

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