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Cristiano Ronaldo ist auch in der Saison 2021/22 der große Star bei Juventus. Oder wechselt der Portugiese noch? © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Favoriten, Superstars und neue Trainer: Alles zum Serie-A-Start

Das italienische Ausnahme-Sportjahr mit dem EM-Titel der Squadra Azzurra und Olympiasiegen hat die Vorfreude der Tifosi auf den Start der neuen Serie-A-Saison am Samstag (18.30 Uhr) genährt. Einige Vereine kämpfen indes weiter mit enormen Finanzproblemen. Kurz vor dem Liga-Start bot der Transfermarkt noch einige Überraschungen – und das Wechselfenster ist noch bis Ende August offen.

TRIUMPHE: Der amtierende Meister Inter gewann den Scudetto in der zurückliegenden Spielzeit vorzeitig und mit Abstand auf seine Verfolger. International gingen die italienischen Klubs in der Vorsaison allerdings leer aus. Im Achtelfinale der Champions League etwa war für Atalanta, Lazio um und die Star-Truppe von Juventus Schluss. Auch mit Blick auf die Abgänge ins und Neuzugänge aus dem Ausland in die Serie A, dürfte die Liga international wieder den Anschluss finden wollen.


TOP-STARS: Vor wenigen Tagen meldete sich Cristiano Ronaldo zu Wort: „Ich breche jetzt mein Schweigen, um zu sagen, dass ich es den Leuten nicht erlauben kann, mit meinem Namen herumzuspielen.“ Seit Monaten rankten sich Wechselgerüchte um den portugiesischen Superstar. Geht er wieder zu Real Madrid oder Manchester United? Wechselt er zu Paris Saint-Germain? Derzeit ist der 36-Jährige bei Juventus. Sein Vertrag läuft im kommenden Jahr dort aus.

Neu in Mailand: Olvier Giroud. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER / STF


Inter handelte dagegen einen Millionen-Deal mit FC Chelsea aus und gab seinen belgischen Top-Torjäger Romelu Lukaku ab. Der 28-Jährige wechselte damit vom italienischen Meister zum Champions-League-Sieger aus England. Im Angriff verpflichtete Inter danach prompt Edin Dzeko, der vom Hauptstadtklub AS Roma nach Norditalien wechselte. Ob der 35-Jährige Lukaku ersetzen kann, muss er aber erst noch unter Beweis stellen.

Neu in der Liga sind die Stürmer Olivier Giroud und Tammy Abraham, die vom FC Chelsea kamen. Der 34 Jahre alte Franzose Giroud unterschrieb beim AC Milan, wo er zusammen mit dem schwedischen Stürmer-Oldie Zlatan Ibrahimovic spielen wird. In den ersten Testspielen überzeugte er bereits im Trikot der Rossoneri. Der 23-jährige Abraham steht nun im Kader der Roma. Neu bei Juventus ist Europameister Manuel Locatelli.

TITELJÄGER:Inter brach mit der Meisterschaft eine neun Jahre währende Titelserie von Juventus. Die Bianconeri aus Turin hatten trotz starker Team-Besetzung ihre Saisonziele in einem sportlich turbulenten Jahr mit gescheiterten Super-League-Plänen nicht erfüllt. Am letzten Spieltag mussten sie noch um die Champions-League-Teilnahme bangen. In dieser Saison dürfte sich neben Juve und Inter auch das Team des AC Milan als Titelanwärter in Position bringen wollen.

TRAINER: Auch auf den Cheftrainerposten wurde ordentlich rotiert. Meistertrainer Antonio Conte verließ Inter, weil die Sparpläne des chinesischen Club-Präsidenten Steven Zhang nicht mit seinen Vorstellungen zusammenpassten. Für ihn kam die Legende von Lazio, Simone Inzaghi. Nach seinem Aus beim SSC Napoli wegen nicht erreichter Saisonziele hatte Gennaro Gattuso, der Weltmeister von 2006, schnell wieder einen Platz auf der Trainerbank Fiorentina gefunden. Nicht mal einen Monat später verließ er die Toskaner im Streit mit dem Verein wieder.

Gibt jetzt bei Inter die Kommandos: Simone Inzaghi. © ANSA / Samuel Golay / STF

Bei AS Roma empfingen die Fans in Scharen den Portugiesen José Mourinho als neuen Übungsleiter. Er kam aus der englischen Premier League von Tottenham Hotspur. Vor elf Jahren verließ er die italienische Liga, nachdem er mit Inter das Triple geholt hatte. Am Tiber herrscht vor dem Saisonstart dementsprechend Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison mit dem neuen ligaerfahrenen Trainer.

Dieser befand allerdings, dass sein Kader an manchen Stellen noch Schwachstellen aufweise. „Das Wort Zeit ist ein Schlüsselbegriff, aber ohne Verbesserung der Ergebnisse wäre ich wirklich frustriert“, zitierten Medien den 58-Jährigen unlängst. Juventus setzt nach dem Aus von Andrea Pirlo wieder auf Max Allegri.

Schlagwörter: Fussball

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