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Superstar Cristiano Ronaldo steht im Fokus der Kritik. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Harsche Kritik an Juventus: „Peinliche Partie“

Nach der 0:3-Blamage gegen Milan kennt die Kritik an Juventus keine Grenzen mehr. Während dem Rekordmeister der sportliche Super-GAU droht, werden Superstar Cristiano Ronaldo und Trainer Andrea Pirlo von der Öffentlichkeit zerfleddert.

Die für ihre harsche Kritik bekannten Sportgazetten des Landes, hielten sich mit ihrer Schelte nicht lange zurück. Besonders Cristiano Ronaldo und Andrea Pirlo stehen im Kreuzfeuer der Kritik. Währenddessen muss Juventus um die Qualifikation für die Champions League bangen, denn drei Spieltag vor Schluss rangiert das teuerste Team der Liga nur auf dem fünften Tabellenplatz.


Die Medien richteten am Montag den Fokus auf Superstar Cristiano Ronaldo. Mit der Niederlage gegen Milan kämen Juves Giganten zu Fall und vor allem ihr größter: Cristiano Ronaldo, schrieb der Corriere dello Sport. In dieser Saison habe der 36-Jährige eine Reihe schlechter Auftritte gezeigt und besonders dann, wenn Juve ihn gebraucht hätte.

Andrea Pirlo schließt einen Rücktritt aus. © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO - Z63

Bei der Heim-Niederlage am Sonntag sei Ronaldo „nicht existent“ auf dem Feld gewesen, hieß es in der Gazzetta dello Sport. Klar sei aber auch, dass der Portugiese nicht ständig, wie etwa in der Vorwoche beim 2:1-Auswärtssieg gegen Udinese Calcio, das Spiel in letzter Minute alleine drehen könne. Mangelnde Willenskraft und Qualität in einer „peinlichen Partie“: so beurteilte die Turiner Zeitung Tuttosport Ronaldos Auftritt. „Er scheint schon woanders zu sein“, mutmaßte das Blatt weiter mit Blick auf kursierende Gerüchte über einen möglichen Wechsel des Superstars.
Pirlo schließt Rücktritt aus
Stark in der Kritik steht auch Pirlo, der die gesamte Saison über ein klares Konzept vermissen lässt Das will der ehemalige Mittelfeld-Regisseur so aber nicht gelten lassen: „Ich hatte bestimmte Prinzipien im Kopf, mich dann aber anpassen müssen. Die Mannschaft war eine andere, als ich es mir vorgestellt habe.“ Einen Rücktritt schloss der Juventus-Trainer kategorisch aus: „Nein, denn ich bin nach wie vor mit Enthusiasmus bei meiner Arbeit dabei. Ich denke, ich kann es besser machen und deshalb geht es weiter. Ich weiß natürlich selber, dass es nicht so läuft, wie ich und der Verein es erwartet haben.“

Schlagwörter: Fussball

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