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Von der großen Bühne in den Amateurfußball: Borja Valero (links/hier im Trikot von Inter). © APA/afp / JOSEP LAGO

„In den Werten wiedergefunden“: Borja Valero wechselt in die Landesliga

Die gesamte bisherige Karriere hat Borja Valero in den besten Ligen Europas verbracht. Jetzt wechselt der Spanier in die toskanische Landesliga. Das Engagement bei Centro Storico Lebowski ist eine Herzensangelegenheit, wie der 36-Jährige betont.

Schon die Bekanntgabe des Transfers war spektakulär. Der Vorstadtverein aus Florenz veröffentlichte ein Video, auf denen Valero mit den Ultras singt. Wilde Spekulationen brachen aus und wenige Stunden darauf, bestätigte CS Lebowski den Transfer.


Valero gilt als sehr verbunden mit der Stadt Florenz, er wird „der Bürgermeister“ genannt. Seinen auslaufenden Vertrag bei der Fiorentina hätte der einmalige Nationalspieler gerne verlängert, doch der Verein entschied sich dagegen. Trotzdem bleibt der gebürtige Madrilene auch nach seinem Profiende in der Toskana. Den Wechsel zu CS Lebowski begründet Valero so: „Ich habe mich in den Werten von Lebowski wiedergefunden.“

„Allen Kindern die Möglichkeit geben, ohne Angst einen wundervollen Sport zu leben, der gerade seine Menschlichkeit verliert.“ Borja Valero

Centro Storico Lebowski ist ein etwas anderen Fußballverein. 2010 wurde der Klub gegründet, er wird von den Fans geführt und engagiert sich stark in sozialen Dingen. Weil Valero in Florenz sesshaft bleibt, möchte er dem Projekt zu einer größeren Sichtbarkeit verhelfen: „Es gibt nichts Schöneres, als allen Kindern die Möglichkeit zu geben, zu spielen, Spaß zu haben und zu lernen, ohne Angst einen wundervollen Sport zu leben, der gerade seine Menschlichkeit verliert.“

Schlagwörter: Fussball

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