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Giuseppe Conte spricht gegen Zuschauer bei Serie-A-Spielen aus. © ANSA / Filippo Attili/Us Palazzo Chigi

Italiens Regierung gegen Fans im Fußballstadion

Die Öffnung der Fußballstadien für Zuschauer trotz Corona ist für die italienische Regierung derzeit kein Thema.

„Im Stadion ist es wie bei einer Demonstration, wo Menschenansammlungen unvermeidlich sind, sowohl auf der Tribüne, als auch wenn man reingeht und rausgeht“, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Samstag bei einer Podiumsdiskussion in Rom. „Ich finde, die Öffnung wäre derzeit absolut unangemessen.“


Die Saison der höchsten italienischen Fußball-Liga Serie A startet am dritten September-Wochenende. Bisher sind Spiele ohne Fans vorgesehen. Die Vereine würden aber gerne wieder vor Publikum spielen. Im Land laufen eine Reihe von Coronaschutz-Maßnahmen in Kürze aus. Das Gesundheitsministerium in Rom hat aber die Verlängerung angekündigt.

Italien war von der Pandemie im Frühjahr härter getroffen worden als viele andere Staaten. Mit einem strikten Lockdown wurde die Lage unter Kontrolle gebracht. Zuletzt ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus aber wieder gestiegen. Insgesamt haben sich in dem Mittelmeerland rund 275 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 35 500 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

Autor: dpa

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