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Ciro Immobile lieferte sich nach Schlusspfiff einen Schlagabtausch. © SID / FILIPPO MONTEFORTE

„Jeder weiß, wer Ciro ist“: Heftiger Disput nach Schlusspfiff

Torino hat am Dienstagabend durch einen Punktgewinn bei Lazio den Klassenerhalt in der Serie A eingetütet. Nach dem Schlusspfiff ging es trotzdem ordentlich zur Sache. Im Mittelpunkt: Lazio-Torjäger Ciro Immobile und Torino-Präsident Urbano Cairo.


Cairo ging laut Immobile unmittelbar nach Schlusspfiff zum Eingang der Lazio-Umkleidekabine, um ihn zu beleidigen. Es ging unter anderem um die Szene, die zum Elfmeter für die Römer geführt hatte. Immobile sei dabei eigentlich gar nicht von Torino-Verteidiger N'Koulou getroffen worden. In der Folge schoss der Lazio-Torjäger den Ball an den Pfosten und Torino konnte durch das 0:0 den Klassenerhalt feiern. Trotzdem war Torino-Präsident Cairo nach dem Spiel aufgebracht und beleidigte seinen ehemaligen Stürmer.

Beleidigungen und Anschuldigungen gegen Immobile
Immobile schrieb im Anschluss auf Social Media: „Jeder weiß, wer Ciro Immobile ist. Ich kann Kritik an meiner fußballerischen Leistung akzeptieren, aber sicherlich keine persönlichen Beleidigungen. Cairo hat mir vorgeworfen, dass ich die Partie gegen meinen Ex-Verein mit Blut in den Augen gespielt habe. Es ging auch um das Hinspiel in Turin (die Partie am 1. November 2020 gewann Lazio mit 4:3; Anm. d. Red.), als ich laut ihm corona-positiv war und trotzdem gespielt habe. Ich werde Präsident Cairo ewig dankbar sein, dass er mir die Möglichkeit geboten hat, für Torino zu spielen. Aber solche Sachen kann ich nicht akzeptieren. Jeder weiß, dass ich ein Mann bin, der die Regeln und die Prinzipien der Loyalität akzeptiert.“

„Ich habe ihn nicht zurückgekauft, weil ich verstanden habe, wer Ciro Immobile ist.“
Urbano Cairo

Torino-Präsident Urbano Cairo ließ kein gutes Haar an seinen Ex-Stürmer © ANSA / LUCA ZENNARO


Die Antwort von Cairo ließ sich nicht lange auf sich warten: „Auch ich weiß, wer Ciro Immobile ist. Er ist ein Spieler, der nach einer enttäuschenden Saison bei Genoa zu Torino kam, um sich neu zu orientieren. Dann hat er voll eingeschlagen. Aber anstatt noch eine Saison bei uns zu bleiben, musste er auf Teufel komm raus zu Dortmund wechseln. Nach seinen enttäuschenden Abenteuern in Dortmund und Sevilla hat er mich dann angerufen und gebeten, ihn wieder nach Turin zurückzuholen. Er spielte bei uns dann auch keine brillante zweite Saisonhälfte. Ich wollte ihn aber trotzdem fest verpflichten. Dann hat mich Ciro nicht persönlich angerufen, sondern über seinen Agenten mitteilen lassen, dass er aus persönlichen Gründen nicht in Turin bleiben kann. Ich habe ihn also nicht zurückgekauft, weil ich verstanden habe, wer Ciro Immobile ist.“

Fest steht: Zwischen Cairo und Immobile sind einige Dinge aus der Vergangenheit noch nicht ausgeräumt.

Schlagwörter: Fussball

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