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Verlässt den Verein nach elf Jahren: Fabio Paratici. © AFP / MARCO BERTORELLO

Juventus trennt sich von Sportdirektor

Der Vertrag von Sportdirektor Fabio Paratici beim italienischen Rekordmeister wird nicht verlängert. Damit geht eine elfjährige Zusammenarbeit, die von zahlreichen Erfolgen geprägt war, zu Ende.

„Es waren wunderschöne Jahre, bestückt mit einem beeindruckenden Wachstum und großen Emotionen. Juventus hat mir die Möglichkeit geboten, meine Tätigkeit völlig frei auszuüben. Dafür würde ich gerne allen im Verein danken.“, erklärt Paratici. In den vergangenen elf Jahren entwickelte er sich zur Schlüsselfigur im Verein, die großen Anteil am Erfolg Juves hatte. Neunmal in Folge konnte man die Meisterschaft einfahren, fünfmal die Coppa Italia.


Im Sommer 2018 gelang Paratici ein Transfer-Coup, indem er den portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo von Madrid nach Turin holen konnte. Damit läutete er eine Aufbruchsstimmung im Verein ein und blies erneut zum Angriff in Europa. Zum Erfolg in der Königsklasse reichte es aber nicht, zweimal scheiterte man erst im Finale der Champions League (2015 und 2017).

Zuletzt geriet der italienische Sportdirektor aber immer häufiger in Kritik. Seine Entscheidung in der Trainerfrage auf den ehemaligen Spieler Andrea Pirlo zu setzen offenbarte sich als ein Rückschritt. Mit Pirlo im Amt verfehlte man das Ziel der zehnten Meisterschaft in Folge und konnte sich am letzten Spieltag nur mit ordentlich Schützenhilfe für die Champions League qualifizieren.

Nun nimmt Paratici seinen Hut und bedankt sich für die jahrelange Zusammenarbeit. Wer auf den Routinier folgen wird, bleibt indes abzuwarten.

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