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Gian Piero Gasperini wurde positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. © APA/afp / SERGEI SUPINSKY

Kritik an Atalanta-Trainer wächst: „Zahlreiche Menschen gefährdet“

Die Reise von Atalantas Trainer Gian Piero Gasperini trotz Corona-Symptomen Anfang März zum Champions-League-Achtelfinale sorgt in Spanien weiter für Empörung.nach Spanien war nach Worten der Gesundheitsbeauftragten für die spanische Region Valencia „unverantwortlich“.

Bergamo sei damals schon eine Corona-Hochrisikoregion gewesen, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press die Gesundheitsbeauftragte der Region Valencia, Ana Barceló, am Mittwoch.


„Er hätte nicht reisen dürfen, aber das fällt in die Verantwortung eines jeden einzelnen“, sagte Barceló. Auf jeden Fall sei klar, dass es notwendig war, das Achtelfinal-Rückspiel am 10. März in Valencia als Geisterspiel ohne Zuschauer auszutragen. Zugleich bescheinigte sie dem Italiener jedoch auch Mut, seinen Fehler zugegeben zu haben.

Gasperini hatte der Zeitung Gazzetta dello Sport kürzlich gesagt, er habe in der Corona-Krise um sein Leben gebangt. Vor und nach dem Spiel in Valencia habe er sich sehr schlecht gefühlt. „Ich hatte kein Fieber, aber ich fühlte mich zerschlagen, als hätte ich 40 Grad“, sagte Gasperini. „Nachts dachte ich, was passiert mit mir? Ich kann jetzt nicht sterben, ich habe noch so viel zu tun.“ Später habe ein Test bestätigt, dass er sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatte.

Auch der FC Valencia hatte sich zuvor schon verärgert über Gasperinis Leichtsinn geäußert. „Solche Aktionen hätten, wenn dies den Tatsachen entspräche, zahlreiche Menschen während der Reise nach Valencia und ihres Aufenthalts in Valencia gefährdet“, kritisierte der Verein.

Einige Tage nach dem Spiel hatte der FC Valencia berichtet, dass „rund 35 Prozent“ der Spieler und Mitarbeiter der Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

Autor: dpa/fop

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