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Adrien Rabiot macht als einziger Juventus-Profi keine Anstalten, nach Italien zurückzukehren. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Rabiot wird bei Juventus zum Problemfall

Nach und nach fahren die Serie-A-Klubs wieder auf Betriebstemperatur hoch. Seit wenigen Tagen befinden sich die Teams im Einzeltraining, Anfang nächster Woche soll auch Mannschaftstraining wieder möglich sein. Bei Spitzenreiter Juventus fehlen allerdings zwei Spieler – wobei zumindest einer zum Problemfall werden könnte.

Die Rede ist von Adrien Rabiot, der nach wie vor nicht nach Turin zurückkehren will. Während der Coronakrise haben viele Juventus-Profis das Land verlassen, um daheim bei ihren Familien zu sein. Bis auf den Franzosen und Gonzalo Higuain, der am Freitag in Italien erwartet wird, sind auch alle wieder an ihren Arbeitsplatz im Piemont zurückgekehrt. Während Higuain aufgrund des gesundheitlichen Zustandes seiner Mutter (sie hat Krebs in fortgeschrittenem Stadium) einige Tage Aufschub gewährt bekam, sieht die Lage bei Rabiot etwas anders aus.

Wie die Turiner Tageszeitung La Stampa berichtet, soll das Fernbleiben von Rabiot eine Form von Protest sein. Der 25-Jährige sei nicht einverstanden mit den Gehaltskürzungen, die der Klubs aufgrund der Coronakrise vorgenommen hat. Deshalb weilt Rabiot, der bereits bei seinem Jugendklubs PSG immer wieder durch Undiszipliniertheiten aufgefallen war, noch in Frankreich. Juventus soll darüber zwar enorm erbost sein, doch juristisch bricht Rabiot keine Vertragsregelung. Die Profis sind nämlich nicht verpflichtet, am Einzeltraining des Klubs teilzunehmen.

Autor: cst

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