a Serie A

Küsschen für die Fans: Franck Ribery fühlt sich in Italien pudelwohl © ANSA / Claudio Giovannini

Ribery schwärmt: „Es war Liebe auf den ersten Blick“

Der langjährige Bayern-Star Franck Ribery ist sehr angetan vom gesamten Umfeld bei Traditionsklub Fiorentina. Dessen Fans liegen dem Franzosen bereits zu Füßen.

„Als ich mich zum Wechsel nach Florenz entschlossen habe, wusste ich nicht, dass es Liebe auf den ersten Blick sein würde“, sagte der 36-Jährige der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera .

„Meine Frau hat gesagt: 'Wir ziehen nach Florenz'“
Im Sommer hatte der französische Ex-Nationalspieler zwar Kontakte zu Klubs in England geknüpft, „doch das Fiorentina-Management hat mich überzeugt. Ich habe Wärme und Vertrauen mir gegenüber gespürt. So hat meine Frau Wahiba gesagt: 'Wir ziehen nach Florenz'. Jetzt bin ich hier und bin glücklich“, sagte der Offensivspieler, der zu den Publikumslieblingen beim FC Bayern zählte.
Luca Toni als Ratgeber
Auch Luca Toni, sein früherer Teamkollege in München und ehemaliger Fiorentina-Torjäger, habe eine Rolle bei seiner Wahl gespielt. „Luca ist ein Freund, und seine Worte haben mir geholfen: Er hat mir von der Stadt, vom Klub und von der Leidenschaft der Fans erzählt“, berichtete Ribery.

Ribery hat mit Fiorentina auch schon Ronaldo & Co. gestoppt. Das Aufeinandertreffen endete unentschieden. © APA/afp / VINCENZO PINTO


Er spiele mit derselben Entschlossenheit, „die ich in Deutschland hatte. Florenz erinnert mich an meine Zeit in Marseille. Die Mentalität der Tifosi ist dieselbe, sie sind warm und leidenschaftlich“, so Ribery, „die Leute hier leben für Fußball, und das bewegt mich, die Seele für die Mannschaft zu geben.“
„Die Leute hier leben Fußball“
Auch sportlich läuft es für den französischen Dribbler und die Fiorentina seit einigen Wochen wie am Schnürchen. Die Viola ist seit mittlerweile fünf Runden ungeschlagen, gegen Udinese gab es am vergangenen Spieltag den dritten Sieg in Serie. Ribery glänzte bislang mit zwei Treffer, einer Torvorlage und unermüdlichem Einsatz. Wohl auch deshalb wurde er nach dem letzten Heimspiel von der Curva Fiesole, dort wo die hartgesottenen Fiorentina-Fans stehen, so lange mit Sprechchören bedacht, bis er nach den obligatorischen TV-Interviews unter die Kurve kam und sich minutenlang feiern ließ.



Autor: sid/fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210