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Musste vorzeitig vom Feld: Cristiano Ronaldo © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Ronaldo verlässt Stadion vor Spielende und „flüchtet“ in die Heimat

Eine Auswechslung nur wenige Minuten nach dem Pausentee – das lässt sich Superstar Cristiano Ronaldo nicht bieten. Deshalb hat Juve nun ein CR7-Problem.

Die zweite Auswechslung innerhalb weniger Tage war für den Portugiesen zu viel: Beim 1:0-Erfolg von Juventus gegen Milan verließ der 34-Jährige laut Sky Sport Italia das Stadion schon drei Minuten vor Spielende.

Ronaldo war in der 55. Minute durch den später umjubelten Siegtorschützen Paulo Dybala ersetzt worden. Schon im Champions-League-Spiel der Alten Dame bei Lokomotiv Moskau (2:1) hatte Trainer Maurizio Sarri den fünfmaligen Weltfußballer vorzeitig vom Feld genommen.

„Wenn es wahr ist, dann ist das ein Problem“
Maurizio Sarri
Dass Ronaldo das Stadion früher verlassen habe, wisse er nicht, sagte Sarri nach Spielschluss. „Wenn es wahr ist, dann ist das ein Problem, dass er mit seinen Teamkollegen lösen muss.“ Er habe kein Problem mit Ronaldo, fügte Sarri an. Man müsse dem Portugiesen dankbar sein, „er hat sich zur Verfügung gestellt, obwohl er nicht in bester Verfassung ist. Er hat in den letzten Monaten leichte Probleme mit seinem Knie.“

Dennoch: Für Ronaldo kommen die Auswechslungen offenbar einer Majestätsbeleidigung gleich. Er reagierte jeweils ungehalten darauf. „Das ist doch normal, dass Spieler sauer sein, wenn sie ausgewechselt werden“, sagte Sarri gelassen.
Abschalten in Portugal
Ronaldo wird im Laufe des Montags Turin verlassen und nach Lissabon fliegen, weit weg von den jüngsten Problemen in Italien – wenngleich auch die portugiesischen Gazzetten zu Wochenbeginn ausführlich über Ronaldos Kabinenflucht berichten.

Interner Zoff und Knieschmerzen hin oder her, Zeit auszuruhen bleibt für CR7 aber keine. Die portugiesische Nationalmannschaft ist dringend auf ihren Ausnahmekönner angewiesen, um den zweiten Platz in der EM-Qualifikation abzusichern. Diese Woche stehen die abschließenden Gruppenspiele gegen Litauen und Luxemburg an.

Autor: sid/fop

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