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Roberto De Zerbi wechselt von Sassuolo zu Shakthar. © ANSA / SERENA CAMPANINI

Trainer-Beben in der Serie A

Nur einen Tag nach dem Saisonende in der Serie A geht es auf dem Trainermarkt rund. Bei sieben Vereinen steht bereits fest, dass der Trainer nicht bleiben wird. Weitere werden folgen.

In Neapel sitzt der Stachel nach dem Champions-League-Aus tief. Wenige Minuten nach dem Schlusspfiff verkündete Aurelio De Laurentiis den Weggang von Gennaro Gattuso – und zwar via Social Media. Ein Nachfolger steht nicht fest. In der Pole Position sollen sich Luciano Spalletti (vereinslos) und Sergio Conceicao (Porto) befinden.


Neben Napoli haben sechs weitere Vereine einen Trainerwechsel verkündet. Schon länger steht fest, dass Paulo Fonseco bei der Roma durch Josè Mourinho ersetzt wird. Fonsecas Ex-Klub, Shakthar, hat in Italien gefischt: Roberto De Zerbi wechselt von Sassuolo in die Ukraine. Sampdoria muss sich ebenfalls einen neuen Coach suchen, nachdem Trainerlegende Claudio Ranieri nach einer starken Saison (Platz 8) nicht mehr weitermacht.

Ivan Juric steht auf der Wunschliste von Torino. © ANSA / CESARE ABBATE

In Verona hat Ivan Juric seinen Weggang verkündet. Er steht bei Torino hoch im Kurs. Offenbar liegt dem Kroaten der bestdotierte Trainervertrag vor, den die Piemontesen jemals jemanden angeboten haben. Fix ist der Wechsel nach Turin, wo Davide Nicola nach dem geschafften Klassenerhalt gehen muss, allerdings nicht. Auch Fiorentina, das sich mit einem offenen Brief bei den Fans für die schlechte Saison entschuldigte, buhlt um Juric. Bei den Toskanern muss Beppe Iachini seinen Stuhl räumen. Auch Absteiger Parma hat sich von Roberto D’Aversa getrennt.
Diese Klubs zweifeln noch
Lazio will in den nächsten Tagen mit Simone Inzaghi sprechen. Es ist allerdings keinesfalls gesichert, dass der Trainer bei den Hauptstädter weitermachen kann. Lazio blieb hinter den Erwartungen zurück. Auch sein Bruder Filippo Inzaghi (abgestiegen mit Benevento) muss um den Job bangen. Ähnlich sieht es in Udine aus, wo Luca Gotti auf der Kippe steht. Und bei Juventus hat sich ebenfalls noch niemand zur Zukunft von Andrea Pirlo geäußert. Anders ist die Lage bei Spezia, das Vincenzo Italiano gerne behalten möchte. Der Erfolgscoach (Aufstieg und Klassenerhalt) steht aber bei mehreren Vereinen auf der Wunschliste.

Schlagwörter: Fussball

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