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Die Klubführung von Inter verhandelt über einen Gehaltsverzicht von Spielern und Trainer. © APA/afp / MIGUEL MEDINA

Trotz Scudetto: Gehaltsverzicht für Inter

Nach dem Titelgewinn in der Serie A sorgt Inter nun erneut für Schlagzeilen. Dieses Mal betrifft es aber die finanziellen Sorgen des Vereins. Laut der Gazzetta dello Sport sollen Spieler und Trainer auf einen Teil ihres jährlichen Gehalts verzichten.

Das Ziel sei die Verringerung der Personalkosten um 15 Prozent. Da diese in der Corona-Saison auf 220 Millionen Euro angestiegen seien, die Einnahmen aber wegen der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen massiv sanken, wären die Einsparungen notwendig. Um das zu schaffen, könnten auch einige teure Profis wie der frühere Bundesliga-Profi Arturo Vidal verkauft werden, hieß es.


Inters Geschäftsführer Giuseppe Marotta dementierte, dass die Clubmanager auf die leistungsbezogenen Bonuszahlungen verzichten müssen. „Sie werden gezahlt, weil sie das Resultat eines erreichten Ziels sind. Trotzdem werden wir mit den Managern über finanzielle Stabilität des Clubs sprechen müssen“, sagte Marotta im Interview von Sky Sport. „Wir müssen an der Kostensenkung und der Verbesserung der Ressourcen arbeiten. Und das ist in diesem Moment nicht einfach.“

Nach großen Investitionen folgt der Sparkurs
Die Inter-Eigentümer hätten Hunderte Millionen Euro investiert, um den Meisterschaftstitel zu holen und den Verein zu stabilisieren. „Aber angesichts der Pandemie müssen wir sicherlich gegensteuern und Korrekturen vornehmen“, sagte Marotta.

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