a Serie B

Pierpaolo Bisoli gibt die Marschrichtung im FCS-Center vor.

Bisoli ganz gelassen: „Keiner hat Angst vor Palermo“

1536 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Bozen und Palermo, zwischen dem FC Südtirol und dem FC Palermo liegen fußballerisch gar Welten. Doch davon wird am Samstag im direkten Duell nichts zu sehen sein, so jedenfalls der Wunsch von FCS-Trainer Pierpaolo Bisoli.

Aus dem FCS-Center in Rungg/Eppan

Von:
Alexander Foppa

Palermo hat in diesem Sommer 11.500 Dauerkarten verkauft, kann im Schnitt mehr als 20.000 Zuschauer im Stadio Renzo Barbera begrüßen. Siziliens größter Club gehört Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, Mitglied der Herrscherfamilie von Abu Dhabi, und Hauptanteilseigner von Manchester City, sowie unzähligen weiteren Sportvereinen rund um den Globus. Die Rosanero sollen schnellstmöglich in die Serie A und dort ins internationale Geschäft rutschen.


Palermo scheint mit dem FC Südtirol also absolut nichts gemein zu haben – zumindest auf den ersten Blick. In Wahrheit aber gibt es vor dem direkten Duell am Samstag (SportNews tickert ab 14 Uhr live) durchaus relevante Parallelen. So sind beide Vereine erst dieses Jahr in die Serie B aufgestiegen. Und beide halten aktuell bei sieben Zählern, sind also im hinteren Tabellenmittelfeld direkte Nachbarn. „Darum geht es!“, sagte FCS-Trainer Pierpaolo Bisoli am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz. „Wir werden die Reise mit viel Respekt antreten. Angst vor Palermo hat aber keiner.“

„Meine Spieler können mit Lärm umgehen“ FCS-Trainer Pierpaolo Bisoli

Der als FCS-Trainer noch immer ungeschlagene Bisoli ist sich sicher: „Meine Spieler werden sich von der Atmosphäre nicht beeindrucken lassen. Ich schreie ihnen bei jedem Spiel, bei jedem Training an der Seitenlinie aus einer Entfernung von anderthalb Metern ins Ohr. Die können mit Lärm umgehen“, lacht der impulsive Übungsleiter.

Nicolussi fällt aus, Belardinelli wohl fit

Unklar ist noch, mit welchem System Bisoli seine Elf aufs Feld schicken wird. Im Laufe der Woche hat er mehrere Formationen einspielen lassen, darunter auch ein 4-2-3-1. „Das wäre eine Variante, die zur aktuellen Spielerdecke passen würde“, so der Coach. In der Tat muss er auf mehrere Ausfälle reagieren. Neben den langzeitverletzten Offensivkräften Michele Marconi, Davide Voltan und Mattia Sprocati fehlen auch Kevin Vinetot, Nicholas Siega und Hans Nicolussi Caviglia. Letzteren plagt eine Sehnenentzündung. Dem rekonvaleszenten Luca Belardinelli winkt dagegen zumindest ein Teilzeiteinsatz. Auf einen solchen darf auch der erst 17-jährige Burggräfler Verteidiger Raphael Kofler hoffen, auf den Trainer Bisoli große Stücke hält.

Die Startaufstellung sei noch lange nicht in Stein gemeißelt, so Bisoli. Er habe sich „letzte Nacht sehr viele Gedanken darüber gemacht, eine Entscheidung ist aber nicht gefallen.“ Spätestens nach dem Abschlusstraining am Freitag und noch bevor der FCS-Tross am Nachmittag am Bozner Flughafen in den Flieger steigt, will der Trainer jene Elf provisorisch beisammen haben, die sich dem zumindest auf dem Papier ungleichen Duell mit Palermo stellen soll.

Der 7. Serie-B-Spieltag:

Freitag
Cosenza – Como (20.30 Uhr)

Samstag
Palermo – FC Südtirol (14 Uhr)
Bari – Brescia
Cagliari – Venezia
Cittadella – Ternana
Modena – Reggina
Parma – Frosinone
Spal – Genoa
Perugia – Pisa (16.15 Uhr)

Sonntag
Benevento – Ascoli (16.15 Uhr)

Die Tabelle:

SPGUVTVP
1. Reggina650114:215
2. Brescia65019:515
3. Frosinone64028:312
4. Bari633010:612
5. Genoa63217:511
6. Cagliari63126:410
7. Ternana63128:910
8. Parma623111:99
9. Spal623110:99
10. Cosenza62225:58
11. Ascoli62227:88
12. Cittadella62227:98
13. Benevento62134:57
14. Palermo62136:87
15. FC Südtirol62136:107
16. Venezia61235:95
17. Perugia61143:84
18. Modena61056:93
19. Como60336:113
20. Pisa60247:112


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