a Serie B

Pierpaolo Bisoli dirigiert an der Seitenlinie. © Ufficio Stampa FCS- FotoSport Bordoni

Die Bisoli-Lobeshymne auf den FCS

Nach einem Horrorstart hat der FC Südtirol in der Serie B in die Spur gefunden: Die Weiß-Roten feierten am Samstag in Como den zweiten Erfolg in Serie – nicht zuletzt dank Coach Pierpaolo Bisoli, der nach dem Spiel in der Lombardei voll des Lobes war.

Seit Bisoli das Ruder bei den Weiß-Roten übernommen hat, läuft’s wie geschmiert. Der 55-Jährige hauchte Daniele Casiraghi & Co. neues Selbstvertrauen ein und schaffte es, das bis hierhin versteckte Potential aus den Spielern herauszukitzeln. Der Lohn? Zwei Spiele, sechs Punkte. „Die Spieler sind spektakulär, sie bilden eine großartige Gruppe“, sagte Bisoli nach dem 2:0-Sieg in Como auf der Pressekonferenz. „Jeder ist bereit, sich für den FCS zu opfern.“


Zur Partie gegen Cesc Fabregas & Co. hatte der Italiener folgende Meinung. „Wir hätten schon nach der ersten Halbzeit führen können, weil wir hundertprozentige Torchancen vorgefunden haben. In den zweiten 45 Minuten wurden wir natürlich von der Roten Karte gegen Como begünstigt. Davon haben wir uns aber nicht beeinflussen lassen. Wir haben unser Spiel durchgezogen, einen hohen Rhythmus beibehalten und am Ende verdient gewonnen“, deklarierte der FCS-Coach. „Wir müssen diesen Spirit bis zum Saisonende beibehalten, stets als Mannschaft arbeiten. Es gibt bei uns nicht das Individuum. Gelingt uns das, werden wird schöne Erfolge feiern.“

Mazzocchi-Bann gebrochen

Besonders freute Bisoli, dass bei Simone Mazzocchi der Knoten platzte. Dem FCS-Stürmer blieb in den ersten vier Partien ein Torerfolg verwehrt, in Como traf der 24-Jährige nun endlich ins Schwarze. „Simone arbeitet sehr viel für die Mannschaft. Nach der ersten Halbzeit war er niedergeschlagen, weil er eine große Möglichkeit vergeben hat. Ich habe ihm gesagt, dass der Treffer kommen wird“, beschreibt Bisoli, der auch für Casiraghi („er war in wichtigen Situationen ein absoluter Protagonist“) nur gute Worte übrig hatte.

Simone Mazzocchi erzielte den Führungstreffer. © Ufficio Stampa FCS- FotoSport Bordoni


Mazzocchi selbst war auf der PK erleichtert. „Nach dem verschossenen Elfmeter in Brescia bin ich nun froh, dass ich endlich getroffen habe.“ Die jüngsten zwei Siege seien nicht zuletzt der „Demut“ zu verdanken, mit der die Weiß-Roten tagtäglich arbeiten. Und auch dem Selbstvertrauen, ohne das man schon geschlagen ins Match gehe. Auf die Frage, was sich seit Bisolis Amtsantritt verändert habe, meint Mazzocchi: „Wir haben nun eine andere Intensität, das Team verfolgt die gleiche Linie und wir blicken gemeinsam dem gleichen Ziel entgegen. Wir müssen hart arbeiten, doch die hart Arbeit ist unser Freund“, sagt der Mann aus Mailand abschließend.

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