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Vor fünf Monaten vom FCS zu Palermo gewechselt und jetzt arbeitslos: Aladino Valoti.

Nach nur fünf Monaten: Palermo wirft Valoti raus

Am 26. Februar hat Aladino Valoti den FC Südtirol in Richtung Palermo verlassen. Jetzt, knapp fünf Monate später, ist der Sportdirektor beim italienischen Zweitligisten schon wieder Vergangenheit.

„Der Verein bedankt sich bei Aladino Valoti für die geleistete Arbeit.“ Kurz und bündig wurde der ehemalige FCS-Sportdirektor von Palermo entlassen. Überraschend war sein Rauswurf nicht. Schon seit Wochen hatte es Gerüchte gegeben, dass Valoti den Klub verlassen muss – und das, ohne auch nur einen einzigen Spieler gekauft zu haben. Sein Nachfolger ist Rino Foschi, der schon von 2002 bis 2008 bei Palermo war.

Palermo-Präsident Zamparini macht seinem Ruf alle Ehre

Im Winter wollte Palermo-Präsident Maurizio Zamparini den Sportdirektor unbedingt haben. Beim FC Südtirol wollte man Valoti zwar halten, ließ den 52-Jährigen am Ende aber nach Palermo ziehen. In Bozen hatte Valoti, dessen Sohn bei SPAL in der Serie A spielt, ordentliche Arbeit geleistet. Deshalb war die Wahl von Zamparini nachvollziehbar. Doch der 77-Jährige ist bekannt dafür, dass er wenig Geduld hat.

Den verpassten Serie-A-Aufstieg (Palermo verlor die Play-offs gegen Frosinone) haben die Sizilianer noch immer nicht verdaut. Und Zamparini hat in Valoti einen Schuldigen dafür ausgemacht. Allerdings konnte der Sportdirektor für die sportliche Zusammensetzung des Kaders nichts. Denn er ist gekommen, als die Winter-Transferperiode schon vorüber war – die Mannschaft konnte also nicht mehr verändert werden.

Valotis Bilanz: Drei neue Mitarbeiter

Deshalb fällt die Bilanz von Valoti in Palermo recht übersichtlich aus: ein neuer Mental-Trainer (weil Zamparini im Aufstiegskampf besorgt um den Zustand seines Teams war), ein neuer Match-Analyst (er soll für viel interne Verwirrung innerhalb der Mannschaft gesorgt haben) und ein privater Chauffeur. Einem Bericht der Tageszeitung „Giornale di Sicilia“ zufolge, soll dieser 2000 Euro im Monat dafür kassiert haben, um Valoti jeden Tag zum Trainingsgelände zu kutschieren. Dem Sportdirektor wurde nämlich der Führerschein abgenommen.

Alles in allem war das Abenteuer von Valoti in Palermo von kurzer Dauer und nicht von Erfolg gekrönt. Doch vielleicht ist es dem einen oder anderen eine Lehre, denn nicht alles was glänzt ist Gold – vor allem nicht im Profifußball.

Autor: cst

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