a Serie C

Der FCS lieferte gegen Fiorenzuola eine starke Vorstellung ab, doch der Platzverweis gegen Zaro (ganz links) trübte das Bild.

Freude und Ärger beim FCS: Topleistung und ein unnötiger Platzverweis

Der 4:1-Heimsieg des FC Südtirol gegen Aufsteiger Fiorenzuola war die ideale Generalprobe für das Spitzenspiel gegen Padova am kommenden Sonntag (14.30 Uhr). Während sich Trainer Ivan Javorcic über die Rote Karte ärgert, blickt Fabian Tait zuversichtlich nach vorne.

Der Platzverweis von Giovanni Zaro und der daraus resultierende Gegentreffer waren die einzigen Wermutstropfen für die Weißroten, die gegen Fiorenzuola eine der besten Saisonleistungen ablieferten. „Den Leichtsinn den wir in dieser Situation gezeigt haben, hat mir gar nicht gefallen. Man muss 90 Minuten lang hoch konzentriert sein um kein Gegentor zu kassieren“, kritisierte Javorcic seine Hintermannschaft gewohnt ruhig, aber mit Nachdruck.


Die überflüssige Rote Karte von Zaro, der beim Stand von 4:0 einen Schuss auf der Torlinie mit der Hand abwehrte, war der Höhepunkt einer Fehlerkette. In diese waren neben dem Innenverteidiger auch Marco Curto und Marco Moscati verwickelt. „Ja, leider haben wir diesen Fehler gemacht und eine Rote Karte erhalten. Wir müssen aus diesen Fehlern lernen und dürfen sie nicht noch einmal machen“, betont Vizekapitän Fabian Tait. Gegen Padova fehlt jetzt ein ganz wichtiger Mann in der FCS-Abwehr. In solchen Situationen macht es sich bezahlt, gleichwertigen Ersatz im Kader zu haben. Die Reservespieler Kevin Vinetot und Alessandro Malomo wären bei jedem anderen Serie-C-Team unumstrittene Stammspieler in der Innenverteidigung. Das sieht auch Tait so und wird deshalb auch nicht nervös: „Ich bin ruhig, weil ich weiß, dass der Ersatz von Zaro gegen Padova eine große Partie abliefern wird.“

Javorcic lobt das taktische Verständnis
Mit der Leistung seiner Mannschaft war Javorcic indes zufrieden: „Wir stehen immer noch Anfang eines langen Weges. Was mir gut gefallen hat, war unser taktisches Verhalten im Pressing und die Fähigkeit von einigen Spielern, diese Pressingaktionen zu lesen und zu leiten. Ich freue mich auf das Duell mit Padova, es wird ein schönes und interessantes Spiel. Wir können stolz auf uns sein, dass wir so ein Spitzenspiel bestreiten dürfen.“

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