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Der neue FC-Südtirol-Trainer stand zuletzt bei Juventus unter Vertrag. © PM FCS

Jetzt ist's fix: Der FC Südtirol hat einen neuen Trainer

Vergangene Woche musste der FC Südtirol seinen Erfolgstrainer Ivan Javorcic in Richtung Venedig ziehen lassen, doch nun steht im FCS-Center bereits dessen Nachfolger parat. Es ist obendrein noch der erklärte Wunschkandidat des künftigen Zweitligisten.

Lamberto Zauli heißt der neue Coach des FC Südtirol. Der 50-Jährige aus Mittelitalien ist ein ehemaliger Serie-A-Spieler und kommt von Juventus' U23 aus der Serie C. Er erhält in Südtirol einen Einjahresvertrag.


Zauli werden beim FC Südtirol Teile des bisherigen Betreuerstabs zur Verfügung stehen, nämlich in erster Linie der bisherige Assistenztrainer und ehemalige FCS-Spieler Leandro Greco und Tormanntrainer Massimo Marini.

Lamberto Zauli im Trikot von Vicenza.


Als aktiver Fußballer lief Zauli über Jahre in der höchsten Spielklasse auf, so trug er unter anderem die Trikots von Bologna, Sampdoria und Palermo. Sein Karriere-Highlight erlebte er während seiner Zeit in Vicenza, als er 1998 im Europapokal der Pokalsieger gegen den namhaften FC Chelsea das Siegtor des Underdogs zum Halbfinal-Hinspiel erzielte. Zwar blieb Vicenza der Finaleinzug verwehrt, in der norditalienische Stadt besitzt Zauli aber noch heute Legendenstatus. Der ehemalige Offensivspieler beendete im Jahr 2009, nach 146 Serie A- und 158 Serie B-Einsätzen (insgesamt 48 Tore) seine aktive Karriere.
Zauli betritt in der Serie B Neuland
Seine Trainerlaufbahn begann Zauli dort, wo seine Fußballerzeit zu Ende ging: bei Bellaria Igea Marina in der Serie C2. In den Folgejahren leitete er die Geschicke von Fano (Serie C2), Reggiana (Serie C1), Real Vicenza (Serie C2), Pordenone, Santarcangelo und Teramo (alle Serie C). Im Jahr 2019 engagierte ihn Italiens Rekordmeister Juventus, bei dem er zunächst die Primavera- und dann ab Sommer 2020 die U23-Elf übernahm. In beiden Spielzeiten mit dem Drittliga-Team der Bianconeri qualifizierte er sich für die Aufstiegsplayoffs.

Als Trainer stehen Zauli zwar noch nicht die ganz großen Erfolge zu Buche, doch aufgrund seiner Spielausrichtung und seiner geschätzten Arbeit mit jungen, hoffnungsvollen Spielern hält man beim FC Südtirol große Stücke auf den 50-Jährigen. Nun liegt es an ihm, die Erwartungen zu erfüllen und den FCS als Javorcic-Nachfolger durch eine erfolgreiche Premierensaison in der Serie B zu führen.

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