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Chef in der Virtus-Abwehr: Hannes Kiem. © DLife

Hannes Kiem: 34 Jahre und noch kein bisschen müde

Virtus Bozen startet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen Ponte San Pietro in die neue Serie-D-Saison. Mit dabei wird auch Hannes Kiem sein: Der Ex-Profi ist Kapitän der Talferstädter und trotz seiner 34 Jahre noch kein bisschen müde.

Hannes Kiem bestreitet heuer seine 5. Saison in Folge für Virtus Bozen. Der Kapitän ist mit seine Erfahrung (243 Profi-Spiele für den FC Südtirol) und seiner Klasse Gold Wert für die Talferstädter. „Die Lust, Fußball zu spielen, die Lust, mit dieser Gruppe zu sein, die Lust, von einem herausragenden Trainer (Alfredo Sebastiani, Anm. d. Red.) noch etwas zu lernen, ist immer noch sehr groß“, so Kiem, der mit seinen 34 Jahren der älteste Spieler im Team ist. „Mir geht es aber gut, ich habe die ganze Vorbereitung absolviert und kein Training verpasst. Natürlich ist man nicht mehr 20 oder 25 Jahre, ein paar Weh-Wehchen gibt’s immer. Aber die Freude am Fußball ist noch groß“, erklärt der ehemalige Kapitän des FC Südtirol.

Kiem geht in seine 5. Saison für Virtus Bozen (Foto: DLife).


Mit dem 5. Platz im Vorjahr hat Virtus Bozen alle überrascht. „Das war eine Bombensaison“, weiß Kiem, der aber gleich klarstellt: „Mit dieser Platzierung können wir uns heuer nichts kaufen. Jetzt startet eine neue Saison. Zudem sind wir im Lombardei-Kreis. Viele sagen, diese Gruppe ist schwieriger. Ich behaupte, dass die Serie D generell eine sehr schwierige, weil sehr ausgeglichene Liga ist.“
Die Zielsetzungen kommen von alleine
Die Mannschaft ist jedenfalls gerüstet. „Wir sind gut aufgestellt. Im Sommer gab es nur wenige Veränderungen, der Stamm der Mannschaft ist zusammen geblieben. Das ist schon einmal ein erster Pluspunkt. Von gröberen Verletzungen wurden wir bisher ebenfalls verschont“, erklärt Kiem. Ein namhafter Abgang ist jener von Simone Davi, der beim FC Südtirol eine Chance erhalten hat. „Es ist auch für die Mannschaft eine Genugtuung, wenn einer unserer Spieler eine solche Möglichkeit erhält“, freut sich Kiem. Der zweite Youngster im Bunde, Indrit Koni, ist indes wieder Teil des Teams, nachdem er im Sommer zu Mantova gewechselt war, sich dort aber schon nach wenigen Wochen verabschiedet hat.

Wohin die Reise von Virtus Bozen heuer führt? „Wir haben nicht gesagt, dass wir jetzt 4. werden wollen. Das erste Ziel ist es, mit dem Abstieg so schnell wie möglich nichts zu tun zu haben. Wir müssen von Sonntag zu Sonntag denken und uns stets verbessern. Dann kommen die Zielsetzungen von alleine“, so Hannes Kiem. Am Sonntag steht die erste Bewährungsprobe mit dem Auswärtsspiel bei Ponte San Pietro an.
Serie D, 1. Spieltag (Sonntag um 15 Uhr)
Milano City – Legnano
Caravaggio – Virtus Bergamo
Caratese – Nibionnoggiono
Inveruno – Tritium
Levico – Castellanzese
Ponte San Pietro – Virtus Bozen
Pro Sesto – Arconatese
Scanzorosciate – Brusaporto
Seregno – Villa Valle
Sondrio – Dro

Autor: det

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