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Virtus-Kapitän Hannes Kiem glaubt an eine starke Saison in der Serie D. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Hannes Kiem: „Bin nicht überrascht, dass Cia gehen musste“

Am Mittwoch startet Oberliga-Meister Virtus Bozen in die Vorbereitung für die neue Serie-D-Saison. Kapitän Hannes Kiem blickt zuversichtlich in die Zukunft und ist wenig überrascht, dass der FC Südtirol Michael Cia keinen neuen Vertrag angeboten hat.

„Mich hat es nicht überrascht und das habe ich Michael auch gesagt.“ Hannes Kiem, ehemaliger Kapitän des FC Südtirol, ist über die Entscheidung von Südtirols einzigem Profiverein nicht erstaunt, denn: „Der Verein hat eine ähnliche Entscheidung getroffen wie bei Hans Rudi Brugger oder mir. Aber im Fußball geht es immer weiter, auch wenn manche Entscheidungen schwer zu akzeptieren sind. Cia ist ein guter Spieler und er kann noch vielen Serie-C-Vereinen weiterhelfen.“

Pluspunkte für Virtus: Konstanz und Erfahrung

Kiem selbst steht mit Virtus Bozen vor seiner zweiten Serie-D-Saison. Beim letzten Abenteuer in der vierten Liga ging einiges schief, die Hauptstädter mussten sofort zurück in die Oberliga. Das soll heuer besser klappen, denn „viele Spieler haben mittlerweile schon Erfahrung auf diesem Niveau.“ Dass es innerhalb der Mannschaft keinen großen Umbruch gegeben hat, sieht der Kastelbeller positiv: „Viele Spieler der Meister-Mannschaft sind geblieben. Ich bin zufrieden.“
„Bacher passt perfekt in unsere Mannschaft!“
Hannes Kiem über seinen neuen Mitspieler Michael Bacher

Dass die Serie D ein anderes Kaliber ist als die Oberliga, weiß aber auch Kiem: „Die Serie D ist de facto eine Profimeisterschaft. Mit der Serie D wie sie einmal war, hat das nichts mehr zu tun.“ Deshalb sieht Kiem auch den Zugang von seinem Ex-FCS-Mitspieler Michael Bacher als wichtigen Baustein für eine gute Meisterschaft. Der Freienfelder bringt viel Serie-C- und Serie-D-Erfahrung mit. Für Kiem ist Bacher der perfekte Neuzugang: „Ich kenne ihn schon lange, er passt perfekt in unsere Mannschaft. Er bringt viel Erfahrung mit und die braucht man in der Serie D.“

Trainer Sebastiani als großen Trumpf

Der größte Pluspunkt von Virtus Bozen sei aber kein Spieler, sondern Trainer Alfredo Sebastiani: „Sportlich ist er für uns überlebenswichtig. Er hat einen guten Zugang zu jungen und älteren Spielern, ist ein direkter und geradliniger Typ. Sein Anteil an unserem Erfolg ist enorm. Wenn Trient Stürmer Fabio Bertoldi hat, dann haben wir Sebastiani. Er macht den Unterschied.“
„Trient hat Bertoldi, wir haben Sebastiani!“
Hannes Kiem über die Wichtigkeit des Virtus-Trainers

Die größte Stärke von Sebastiani ist sein Einsatz und die Begeisterung, so Kiem: „Ich kenne ihn schon seit meiner Jugendzeit beim FC Südtirol. Er hat immer noch die gleiche Passion, das gleiche Feuer wie am ersten Tag. Außerdem ist er fachlich top.“

Autor: christian staffler

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