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Nach einem schwierigen Jahr will Denis Mair (rechts) wieder angreifen. © Instagram / Milano City

Pokémon Go & viel Trubel: Denis Mairs Saison in Mailand

Denis Mair zählt zu den besten Südtiroler Stürmern. Seit Jahren geht er in der Serie D auf Torjagd – und das meistens auch sehr erfolgreich. Seine vergangene Saison in Mailand war kurios, nun hat der Brixner seinen Blick aber wieder nach vorne gerichtet – auch, wenn er zurzeit noch auf Vereinssuche ist.

Am nächsten Sonntag beginnt in der Serie D die neue Saison. Denis Mair steht bislang aber noch bei keinem Verein unter Vertrag. „Ich schaue mich noch um, in den letzten Wochen hat es ein paar Kontakte gegeben, das Richtige habe ich aber noch nicht gefunden“, so der 34-Jährige, der mit seiner Familie in Varese wohnt und sich dort auf eigene Faust fithält. „Bevor ich irgendwo unterschreibe, wo ich nicht sicher bin, warte ich lieber noch eine Woche oder 10 Tage“, so Mair. Der Brixner weiß, wovon er spricht, immerhin ist er in seiner Karriere schon viel herumgekommen. Über 300 Serie-D-Spiele stehen ihm zu Buche, wobei er 118 Tore erzielen konnte. Folglich hat Mair, der auch zwei Saisonen lang beim FC Südtirol in der Serie C2 aufgelaufen war, viel gesehen.

Zurzeit hält sich Denis Mair auf eigene Faust fit (Foto: Instagram).

Das, was er im letzten Jahr erlebt hat, war aber auch für einen Denis Mair außergewöhnlich. „Da ist wirklich ein großer Puff rausgekommen“, erklärt er. Sein Klub Milano City hat eigentlich die Vision, hinter Inter und Milan der dritte große Mailänder Verein zu werden. „Mannschaft und Trainer waren auch gut“, so Mair. Hinter den Kulissen habe es aber Stich ausgelassen. „Unser Generaldirektor war der drittbeste Spieler von Pokémon Go in ganz Italien. Daran hat man gesehen, wie es im Verein so läuft.“
Nach drei Spielen war schon Feuer am Dach
Nachdem es in den ersten drei Spielen nur Unentschieden gegeben hat, war schon Feuer am Dach. „Der Trainer wurde entlassen und auch ich wollte im Dezember eigentlich gehen. Dann hat mich der neue Coach aber doch überzeugt, zu bleiben. Am Ende haben wir gegen den Abstieg gespielt und den Klassenerhalt geschafft, doch das war nicht unser Ziel. Eigentlich wollten wir vorne mitspielen“, so der Eisacktaler. In den letzten Monaten habe es auch noch finanzielle Probleme gegeben, sodass den Spielern heute noch ein Teil des Gehalts fehle. „Nach dem letzten Spiel habe ich meine Sachen gepackt und war weg“, so Mair.

Nun wartet der 34-Jährige, wie bereits eingangs erwähnt, auf ein passendes Angebot. „Ich möchte in der Serie D bleiben“, versichert der Brixner. Eine Rückkehr nach Südtirol kann er sich im Moment nicht vorstellen. „Ich bin hier in Varese heimisch geworden.“ Was aber nicht heißen soll, dass ein Wechsel in die Südtiroler Heimat zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschlossen ist. „Man weiß nie, was die nächsten Jahre so bringen“, so der Stürmer.

Autor: det

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