a Serie D

Lieferten sich packende Zweikämpfe: Virtus-Spieler Elis Kaptina (links) und Montebelluna-Abwehrchef Gabriele Fa bbian.

Abstieg besiegelt: Virtus begeht sportlichen Selbstmord

Virtus Bozen hat das Entscheidungsspiel um den Verbleib in der Serie D in San'Ambrogio di Valpolicella gegen Montebelluna in letzter Minute veloren. Schuld war aber nicht die Stärke des Gegners, sondern die Undiszipliniertheit der Südtioler.

Es war nicht die Saison der Bozner. Oft wurde der Schiedsrichter kritisiert, einige Male auch zurecht. Das was Virtus aber am Samstag auf der Anlage von Liga-Konkurrent Ambrosiana abgeliefert hat, gleicht einem sportlichen Selbstmord. Nach einem 1:2 gegen Montebelluna geht es zurück in die Oberliga.


Das Spiel begann ohne große Höhepunkte. Bereits nach fast 20 Minuten gingen die Bozner in Führung. Beim Versuch einen Eckball von Davide Cremonini vor Elis Kaptina zu erreichen, ging Zago zu forsch zu Werke und der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Alles schien für Virtus in die richtige Richtung zu laufen. Matteo Timpone übernahm die Verantwortung und knallte das Leder sicher zum 1:0 in die Maschen.

In der Folge kontrollierte Virtus das Spiel, bis zur 43. Minute. Zuerst scheiterte Cattelan mit einem Kopfball am hervorragend reagierenden Denis Iardino. Beim Herausspielen des Balles kamen sich der Ex-FC-Südtirol-Spieler Marco Martin und Matteo Timpone in die Haare. Nachdem er er vom Montebelluna-Spieler beim Weglaufen gehindert wurde, ließ sich der Bozner zu einer Tätlichkeit hinreißen. Die Folge: Rote Karte für Timpone und Elfmeter. Den Strafstoß zum 1:1 verwandelte Catellan sicher.

Eine Halbzeit mit 9 Mann
Die 2. Halbzeit war noch keine 5 Minuten als und schon ein wieder musste ein Virtus-Spieler vom Feld. Diesmal hatte Manuel Rizzon sich bei einem Zweikampf mit Barra nicht unter Kontrolle und Virtus war plötzlich nur mehr mit 9 Spielern auf dem Feld.

Wie schwach eigentlich Montebelluna ist, zeigte sich in den verbleibenden mehr als 40 Minuten. Sie waren kaum imstande, sich gefährliche Aktionen bis vor das Tor von Denis Iardino zu erspielen. Wenn es brenzlig wurde, dann höchstens nach Standards. In der 88. Minute besiegelte Montebelluna, dann doch noch den Abstieg von Virtus. Fasan dribbelte sich frei, spielte in die Mitte und der eingewechselte Lukanovic schob das Leder über die Linie. Mit dem Mut der Verzweiflung warf Virtus jetzt alles nach vorne und kam auch zu Ansätzen von Torchancen, die aber allesamt nicht fruchteten. Nach 95 Minuten war der Abstieg von Virtus Bozen besiegelt.
Die Aufstellungen:
Montebelluna – Virtus Bozen 2:1

Montebelluna:
Bonato, Barra (ab 61. Gjioni), Zago, Fasan, Martin, De Min, Franceschini (ab 90. +2 Paladin), Spagnol, Tomasi, Fabbian, Cattelan (ab 75. Lukanovic)

Virtus Bozen:
(4-3-1-2): Iardino; Hochkofler, Rizzon, Carella, De Santis; Forti (ab 88. Osorio), Arnaldo Kaptina, Cremonini (ab 88. Bounou); Kuka (ab 84. Mlakar); Timpone, Elis Kaptina (ab 84. Menghin)

Tore:
1:0 Foulelfmeter Matteo Timpone (20.), 1:1 Cattelan (43.); 2:1 Lukanovic (88.)

Schlagwörter: Fussball

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