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Da waren es nur noch zwei: auch Inter Mailand erteilt dem Projekt Super League eine Absage. © APA/afp / MIGUEL MEDINA

Italienischer Verein mit Absage für Super League

Nachdem sich bereits die sechs englischen Vereine aus den Planungen der kürzlich ausgerufenen Super League verabschiedet haben, folgt nun mit Inter der erste italienische Vertreter. Man wolle den Fans stets das beste Fußballerlebnis bieten, teilt der Klub am Mittwochvormittag mit.

Inter sei der Ansicht, dass der Fußball ein Interesse daran haben müsse, seine Wettbewerbe ständig zu verbessern, um Fans aller Altersgruppen auf der ganzen Welt im Rahmen zu begeistern, hieß es weiter.

Zuvor war bekannt geworden, dass auch der Präsident von Juventus und Mitinitiator der Super League keine Chance mehr für das Projekt sehe. Ohne die englischen Vereine gehe es nicht, zitierten mehrere Medien Juve-Boss Andrea Agnelli am Mittwoch.

Auch Atletico zieht sich zurück
Der spanische Tabellenführer aus Madrid unterstrich in seiner Stellungnahme, dass für den Verein „die Eintracht zwischen allen Angehörigen der rot-weißen Familie das Wichtigste“ sei. Es gehe vor allem aber um die Wünsche der Fans. Die Spieler und der Trainerstab um Chefcoach Diego Simeone seien mit der Entscheidung zufrieden, hieß es. Sie seien der Überzeugung, dass „die sportlichen Verdienste Vorrang vor allen anderen Kriterien haben müssen“.

In der Nacht zu Montag hatten zwölf Top-Clubs aus Spanien, Italien und England angekündigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Super League gründen zu wollen. In der Nacht zu Mittwoch wandten sich schließlich die Vereine aus England ab. Das Projekt hatte in vielen Verbänden für großen Wirbel gesorgt.

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