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Andrea Agnelli sieht „existenzielle Bedrohung für Klubs“. © SID / MARCO BERTORELLO

Juve-Boss Agnelli: „Wir müssen zügig handeln“

Andrea Agnelli hat in seiner Funktion als Präsident der Europäischen Fußball-Klubvereinigung ECA vor gravierenden Folgen der Coronakrise gewarnt.

„Die Pandemie ist eine existenzielle Bedrohung für die europäischen Vereine“, hieß es in seinem Schreiben, aus dem die Gazzetta dello Sport zitiert: „Da der Fußball zum Erliegen gekommen ist, sind auch die Einnahmen eingefroren, auf die wir zur Bezahlung unserer Spieler, des Personals und zur Kostendeckung angewiesen sind.“ Agnelli ist Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus.

„Niemand ist gegen diese Krise immun, wir müssen zügig handeln, das ist von wesentlicher Bedeutung“, schrieb Agnelli weiter: „Wir sind mit der größten Herausforderung konfrontiert, die das Fußballsystem jemals bewältigen musste.“

Derweil diskutieren die Profis von Juventus weiter über den Vorschlag von Kapitän Giorgio Chiellini, vorübergehend auf einige Monatsgehälter zu verzichten. Diese sollen dann vom Klub nach der Wiederaufnahme der Meisterschaft nachgezahlt werden. Der Vorschlag ist umstritten. Die Serie A-Liga schlägt eine Kürzung der Spielergehälter um 30 Prozent vor.

Autor: sid

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