a Serie C

Zeigte ein gutes Spiel: Luca Berardocco. (Foto: Bordoni)

Kurioses Eigentor bringt dem FC Südtirol den späten Sieg

Ein unglaubliches Eigentor von Triestina-Verteidiger Bajic hat dem FC Südtirol den Sieg gebracht. Zuvor hatten die Gäste die Costantino-Führung durch einen umstrittenen Elfmeter ausgeglichen.

Ein wirklich kurioses Eigentor hat Triestina im Drususstadion um einen verdienten Punkt gebracht. Michael Cia flankte in der 87. Minute in die Mitte, wo Leonardo Candellone den Ball annehmen konnte und sich drehte. Seinen Schuss wollte Stefan Bajic aus der Gefahrenzone bolzen, doch der eingewechselte Verteidiger streifte den Ball nur leicht. Der Querschläger flog über den verdutzten Keeper Mirco Miori ins Netz – das 2:1 für den FC Südtirol. Ein Eigentor, das man sonst nur in den niedersten Amateurligen zu sehen bekommt.


FC Südtirol engagiert, Triestina gefährlicher

FCS-Trainer Paolo Zanetti schickte die selbe Elf auf das Spielfeld, die vor einer Woche gegen Albinoleffe erfolgreich war. Neuzugang Candellone war Ersatz, RoccoCostantino durfte von Beginn an ran. Ein Schachzug, der aufging. Der Italo-Schweizer war es nämlich, der den FC Südtirol kurz nach der Pause – und nach Vorarbeit von Emmanuel Gyasi –in Führung brachte (49.).

In der ersten Hälfte hatte Triestina mehr vom Spiel. Bereits nach fünf Minuten schoss Kevin Vinetot einen kapitalen Bock, doch Davis Mensah konnte kein Kapital daraus schlagen. Auch in der Folge war die FCS-Abwehr nicht sicher. Mirco Petrellas Schuss ging knapp drüber (13.), dann verlor Filippo Sgarbi ein Kopfballduell gegen Rachid Arma – Daniel Offredi lenkte den Ball über die Latte (31.). Zehn Minuten zuvor hatte Costantino eine Chance, doch Miori nahm ihm den Ball vom Fuß (22.).


Triestina gleicht durch einen Elfmeter aus

Der 1:1-Ausgleich der Gäste aus Triest fiel in der 67. Minute. Fabian Tait hatte Mensah im Strafraum am Trikot gehalten, ein schmeichelhafter Straßstoß. Kapitän Andrea Bracaletti war es egal, er traf zum Ausgleich.

Zanetti stellte nach dem Gegentreffer um. Für Broh kam Candellone, der FCS spielte die letzten 20 Minuten mit einem Dreiersturm. Vor allem der agile Gyasi, der vom Flügel aus häufig ins Zentrum zog,sorgte immer wieder für Gefahr. Am Ende entschied aber ein kurioses Eigentor die Partie. Dem FC Südtirol, mittlerweile seit fünf Spielen ungeschlagen, wird es egal sein.



FC Südtirol – Triestina 2:1

FC Südtirol (3-5-2):
Offredi – Vinetot, Sgarbi, Frascatore – Tait, Fink, Berardocco, Broh (ab 71. Candellone), Zanchi (ab 71. Erlic) – Gyasi, Costantino (ab 84. Cia)
Triestina (4-3-3): Miori – Libutti, El Hasni, Lambrughi (ab 64. Codromaz), Pizzul (ab 71. Bajic) – Porcari, Meduri (ab 54. Bariti), Bracaletti (ab 71. Acquadro); Petrella, Arma (ab 71. Pozzebon), Mensah
Tore: 1:0 Costantino (49.), 1:1 Foulelfmeter Bracaletti (69.), 2:1 Eigentor Bajic (86.)


Serie C: 23. Spieltag

FC Südtirol – Triestina 2:1
Mestre – Fermana 0:1
Pordenone – Bassano 1:1
Santarcangelo – Albinoleffe 1:0

16:30 Uhr:Fano – Feralpisalò
18:30 Uhr: Ravenna – Teramo
18:30 Uhr: Sambenedettese – Gubbio

Sonntag, 28. Jänner
20.30 Uhr:Vicenza – Padova


Die Tabelle

1. Padova 38 Punkte (-1 Spiel)
2. Renate 33
3. Feralpisalò 32
4. Sambenedettese 32 (-1 Spiel)
5. FC Südtirol 31
6. Reggiana 29 (-1 Spiel)
7. Bassano 29 (+1 Spiel)
8. Albinoleffe 29(+1 Spiel)
9. Mestre 27 (+1 Spiel)
10. Pordenone 27
11. Triestina 26
12. Fermana 26
13. Vicenza 24
14. Ravenna 22
15. Santarcangelo 22
16. Gubbio 22
17. Teramo 21
18. Fano 15




SN/cst

Autor: sportnews

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