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Lukas Hofer vom FC Gitschberg Jochtal (Foto Perathoner)... ... und Lukas Hofer von Lana gehören zu den gefährlichsten Angreifern des Landes (Foto Runggaldier) Jochtals Hofer mit einem Turban

Lukas Hofer – der torgefährlichste Name des Landes

Der eine bei Lana in der Landesliga, der andere beim FC Gitschberg Jochtal in der 1. Amateurliga: Ja, wenn auf dem Spielerbogen der Name Lukas Hofer aufscheint, dann könnte es für die gegnerischen Verteidigungen ungemütlich werden.

Wirf man einen Blick auf die aktuellen Torjägerlisten im Südtiroler Amateurfußball, sticht eine Kuriosität gleich ins Auge: In der Landesliga führt Lukas Hofer die spezielle Tabelle mit 13 Treffern an, im B-Kreis der 1. Amateurliga liegt ebenfalls ein Lukas Hofer mit acht Toren an erster Stelle. Verwandt sind die beiden nicht, und auch unter dem spielerischen Gesichtspunkt unterscheiden sich die Angreifer grundlegend. Während Lanas Hofer mit pfeilschnellen schlaksigen Beinen seine Gegner alt aussehen lässtund auch Mal die technisch feine Klinge ausfährt, ist der bullige Gitschberg-Jochtal-Luki eher ein unermüdlicher Arbeiter, der über 90 Minuten auf jeden Ball geht und sich auch von einer gebrochenen Nase oder einem Cut (siehe Bild) nicht drausbringen lässt. Und doch vereint die beiden neben dem gleichen Namen eine essenzielle Eigenschaft: Vor der Hütte sind die Hofers nämlichso wie Mamas Blick bei Kritik an ihren Kochkünsten, sprich eiskalt.

Am vergangenen Wochenende setzten beide Akteure einen besonderen Meilenstein in ihrer Karriere: Lanas Hofer traf gegen Bruneck per Abstauber ein Mal ins Schwarze und hat nun 90 Meisterschaftstreffer auf seinem Konto. Der Jochtaler Hofer schnürte gegen Steinhaus sogar einen Dreierpack und steht nun bei 50 Treffern – bei 101 Spielen, wohlbemerkt. Das sind Trefferquoten der Superlative, auch, weil beide Akteure ihre besten Jahre sozusagen noch vor sich haben. Während Lanas Luki gerade Mal 22 Geburtstage feiern durfte, weist der Jochtaler Stürmer gar erst 20 Lenzen auf.

Am vergangenen Mittwoch kam es zu einem besonderen Aufeinandertreffen: Im Pokalspiel gegen Gargazon erzielte Gitschberg Jochtals Lukas Hofer den 1:1-Ausgleich. Beobachtet wurde er dabei von keinem Geringeren als von Lanas Lukas Hofer, der die Partie von der Tribüne aus verfolgte. So mancher Zuschauer dürfte sich gedacht haben: „Das wäre Mal was: Ein Sturmduo Lukas Hofer-Lukas Hofer.“ Hätte wirklich was. Vor allem sehr viele Tore.




Autor: sportnews

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