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Manuel Scavone steckt mit Pro Vercelli tief im Abstiegssumpf

Manuel Scavone: „Die Serie B ist meine Liga“

Der 25-jährige Mittelfeldspieler aus Bozen schlittert mit Pro Vercelli dem Abstieg entgegen. Nichtsdestotrotz will er nach bestandener Bewährungsprobe in der Serie B bleiben. „Ich will auch kommende Saison in der Serie B spielen, am besten mit dem FC Südtirol“, erklärt Scavone.

Am Sonntagnachmittag wird Manuel Scavone erstmals seit langer Zeit wieder das Drusus-Stadion betreten, allerdings nicht als Spieler, sondern lediglich in der Rolle des Zuschauers. Er gehört zu den wenigen Spielern, die häufiger als hundert Mal das FCS-Trikot getragen haben. Aufgrund dessen wurde der Bozner zum Spitzenspiel gegen Lecce eingeladen. Doch wer weiß, vielleicht könnte Scavone in Zukunft wieder öfter in seiner Heimatstadt zugegen sein. Bei einem möglichen Aufstieg in die Serie B, würde der FC Südtirol das Feld der Interessenten wohl um einen Klub erweitern. Denn eines steht fest, der Offensivspieler will auch kommende Saison in der zweithöchsten Spielklasse auflaufen. „Die aktuelle Saison lief nicht so, wie wir uns es erwartet hatten. Für mich persönlich war sie allerdings sehr lehrreich. Ich konnte mich in den schwierigen Phasen durchbeißen und habe so verstanden, dass die Serie B mein Pflaster ist. Hier gehöre ich hin“, erklärt Scavone.


Reifeprüfung bestanden

Im vergangenen Sommer ging alles ganz schnell: Obwohl Scavone in Bari noch einen gültigen Vertrag hatte, war sein Wechsel nach Vercelli nach wenigen Verhandlungsminuten in trockenen Tüchern. Dann begann eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. „Anfangs zählte ich zu den Stammkräften, dann allerdings musste ich häufig auf der Ersatzbank oder der Tribüne Platz nehmen. Erst mit der Zeit konnte ich die Gunst des Trainers zurückgewinnen“, so der ehemalige FCS-Aufstiegsheld. Seit sechs Spielen zählt er nun bereits zum fixen Bestand der Pro-Vercelli-Elf. Laut Scavone eine enorme Genugtuung, die er sich mit viel Arbeit erkämpft habe.


Blick ins Ungewisse

Nichtsdestotrotz ist die Zukunft von Manuel Scavone im Piemont noch offen. Sofern der Saisonverlauf keine sensationelle Kehrtwende nimmt, wird Pro Vercelli die Serie B nach nur einem Jahr wieder verlassen. Zwar besitzt der Bozner einen mehrjährigen Vertrag, doch im Falle des Abstiegs, wird er den Verein definitiv verlassen. „In Vercelli habe ich sehr viel dazugelernt. Ich bin in dieser Zeit um einiges reifer geworden. Nach dem Ende der Saison werde ich mich mit den Verantwortlichen an einen Tisch setzen und über meine Zukunft entscheiden. Fakt ist, dass ich in dieser Liga bleiben möchte”, gibt Scavone unumschweiflich zu verstehen. Wer weiß, vielleicht kommt es im Sommer tatsächlich zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein, und diesmal nicht nur im Rahmen einer Stippvisite im Drusus-Stadion. Getreu dem Motto: Alte Liebe rostet nicht.


Autor: sportnews

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