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Die Anzahl der Wechselspieler ändert sich © SID / STR

Nach Fanprotesten: Torpedo Moskau verschickt farbigen Spieler

Der russische Fußball sieht sich weniger als eine Woche nach dem Ende der Weltmeisterschaft mit Rassismusvorwürfen konfrontiert. Nach heftigen Protesten seiner Fans gab Zweitligist FC Torpedo Moskau bekannt, dass der soeben engagierte dunkelhäutige Verteidiger Erving Botaka-Ioboma doch nicht für den Hauptstadtklub auflaufen werde.

Vereinspräsidentin Jelena Jelenzewa hat diese Entscheidung mitgeteilt. Der Verein hatte Botaka-Ioboma erst sechs Tage zuvor verpflichtet.

Im Vorfeld hatten sich Fans des Klubs nach der Bekanntgabe des Wechsels rassistisch geäußert: „Es mag Schwarz in den Farben unserer Mannschaft geben, aber in den Reihen unserer Unterstützer gibt es nur Weiß.“

Der 21 Jahre alte Botaka-Ioboma wurde in Russland geboren und besitzt einen afrikanischen Migrationshintergrund. Einen Grund für den geplatzten Wechsel gab Torpedo Moskau nicht an.

Rassismus ist in russischen Stadien ein bekanntes Problem. In den Profiligen kommt es immer wieder zu Beleidigungen dunkelhäutiger Profis, außerdem sind rassistische Banner keine Seltenheit.

Autor: sid

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