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DFB-Manager Oliver Bierhoff spricht sich deutlich gegen einen Zwei-Jahres-Rhythmus bei der Fußball-WM aus. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Alle zwei Jahre eine Fußball-WM? „Macht keinen Sinn“

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich klar gegen die Austragung von Fußball-Weltmeisterschaften alle zwei Jahre ausgesprochen. Damit ist der Deutsche nicht alleine.

„Den Rhythmus, den wir jetzt haben, finden wir ideal“, sagte der Manager der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag im TV-Sender Bild zum zweijährigen Wechsel zwischen WM- und EM-Turnieren. „Das reicht vollkommen. Es macht keinen Sinn, den Spielkalender noch mal aufzubauschen“, sagte der 53-jährige Bierhoff, der aus dem DFB-Teamquartier in Stuttgart zugeschaltet war.


Aktuell findet die WM-Endrunde alle vier Jahre statt. Dazu kommt ebenfalls im Vierjahresrhythmus die Europameisterschaft, die für Bierhoff ebenfalls ein „tolles Turnier“ ist. Insofern gibt es bereits jetzt einen Zweijahresrhythmus für die Nationalmannschaften.

48 Nationen ab 2026
Die WM wird 2022 in Katar letztmals mit 32 Teams ausgetragen. Zum übernächsten Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko erhöht sich die Teinehmerzahl auf 48 Mannschaften. Die EM wird seit 2016 mit 24 Nationen ausgetragen. Die nächste Endrunde findet 2024 in Deutschland statt.

Zuletzt hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin schriftlich „große Bedenken“ hinsichtlich der Idee des Weltverbandes (FIFA) zu einer Ausrichtung von WM-Turnieren alle zwei Jahre geäußert. Die FIFA hatte im Mai eine Machbarkeitsstudie für das Männer- und Frauen-Turnier auf den Weg gebracht, die aus Saudi-Arabien angeregt worden war. Unterstützung hatte der FIFA-Plan unter anderem aus Afrika erhalten.

Schlagwörter: Fussball Weltmeisterschaft

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